• Japan News
  • Kazé Anime Nights
Anzeige
Home News Elektrorollstühle von japanischen Firmen gefördert, da immer mehr Senioren ihren Führerschein abgeben

Elektrorollstühle von japanischen Firmen gefördert, da immer mehr Senioren ihren Führerschein abgeben

Unternehmen wollen mehr über die Alternative aufklären

Nach wie vor sind Senioren am Steuer in Japan ein großes Thema. Vor allem die Polizei versucht Menschen ab 75 Jahren zu ermutigen ihren Führerschein lieber abzugeben und auf Alternativen umzusteigen. Japanische Firmen versuchen deswegen vermehrt Elektrorollstühle zu fördern, die als besseres Transportmittel für ältere Menschen dienen sollen.

Im vergangenen Jahr alleine gaben 421.190 Senioren ihren Führerschein freiwillig zurück und die Zahl steigt weiter. Hersteller und die Regierung fördert aktuell deswegen zusammen den Ruf von Elektrorollstühlen als sichere Alternative zum Auto. Obwohl die Rollstühle nützlich sind, sind sie in der Öffentlichkeit eher unbekannt. Von allen Senioren, die ihren Führerschein zurückgaben, entschieden sich nur drei Prozent für eines der Geräte. Was für Vorteile die Geräte bieten versucht nun Suzuki Motor zu zeigen, die zu den größten Herstellern des Landes gehören.

Eine bequeme und nicht ganz billige Alternative

Ihr ET4D Model besitzt unter anderen zusätzlich Sicherheitsfunktionen und kann zum Beispiel den Fahrer verbal vor Gefahren wie steilen Hängen warnen. Dank eines aufladbaren Akkus hat der Elektrorollstuhl eine Fahrzeit von bis zu 31 Kilometern und aufgrund des großen Korbs sind einfache Einkäufe problemlos möglich. Sicherheit und Qualität haben jedoch ihren Preis: Das Gerät kostet um die 3.077 Euro.

Mehr zum Thema:
Japan arbeitet an neuem Führerscheinverfahren für Senioren

Etwas moderner und kleiner ist hingegen ist ein Model von Whill Inc. mit Handhebel. Dieses ist jedoch mit 3.762 Euro noch etwas teurer. Kunden sind jedoch von dem Rollstuhl begeistert, der vor allem mit seinem coolen Design bei Passanten gut ankommt.

Regierung will den Elektrorollstuhl fördern

Dass viele Menschen nicht zu den Geräten greifen, liegt daran, dass sie von ihnen nichts wissen. Die Nachfrage ist erst da, wenn die Senioren mehr über sie erfahren und andere Menschen mit dem Elektrorollstuhl sehen, wie Suzuki erklärte. Aus dem Grund will das Unternehmen die bequemen Vorzüge hervorheben, damit potenzielle Käufer nicht denken, dass sie zu jung für die Geräte sind.

Das Sozialministerium unterstützt die Bemühungen von den Unternehmen. Sie wollen so versuchen nach Möglichkeiten zur Förderung zu finden, um Elektrorollstühlen als alternatives Fortbewegungsmittel interessanter zu machen. Bisherige Maßnahmen, die Zahl der tödlichen Unfälle durch Senioren zu reduzieren, zeigten kaum Erfolg. Unter anderem will die Regierung für mehr alternative Verkehrsmöglichkeiten sorgen. Besonders in den ländlichen Regionen ist das jedoch schwer. Elektrorollstühle könnten deswegen nun bei dem Problem helfen und gleichzeitig für sicherere Straßen in Japan sorgen.

JP

Anzeige
Anzeige

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Japan erleben

Korea erleben

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück