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HomeNachrichten aus JapanEnde des Ausnahmezustands in Japan sorgt für Züge voller Pendler

Unternehmen zitieren Angestellte wieder ins Büro

Ende des Ausnahmezustands in Japan sorgt für Züge voller Pendler

Nach sechs Monaten wurde der Ausnahmezustand in Japan landesweit aufgehoben und Züge sind bereits wieder voll mit Pendlern.

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Die Maßnahme betraf mehr als die Hälfte des Landes, da die Zahl der Infektionen allerdings immer weiter sinkt, hat der Druck auf das Gesundheitssystem nachgelassen, was die Aufhebung für die Regierung rechtfertigt.

Ende des Ausnahmezustands bedeutet für viele einen Neuanfang

Für die Menschen in Japan bedeutet die Aufhebung Ausnahmezustands einen Neuanfang, insbesondere da viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aus dem Homeoffice wieder ins Büro zitieren, was dazu führte, dass die Züge am Freitagmorgen wieder wie gewohnt voll waren.

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Zum Beispiel am Bahnhof Shingawa in Tokyo sah mal deutlich mehr Pendler als noch vor einigen Tagen und das trotz der Warnung vor einem Taifun, der starke Regenfälle bringen soll.

Die Maßnahme betraf insbesondere Gaststätten und Bars, die angehalten wurden, keinen Alkohol auszuschenken und früher zu schließen. Zwar dürfen sie nun wieder alkoholische Getränke servieren, müssen allerdings um 21 Uhr ihre Türen schließen.

Warnung vor sechster Infektionswelle

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Das Land will die sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten wieder ankurbeln und dabei eine sechste Infektionswelle vermeiden, vor denen Gesundheitsexperten angesichts der kühleren Jahreszeit warnen.

Außerdem steht die Befürchtung im Raum, dass die Menschen nun unvorsichtig werden und sich das Coronavirus so wieder schneller ausbreiten kann.

Offiziell heißt es, dass die japanische Regierung noch Zeit benötigt, um weitere, um weitere provisorische COVID-19-Behandlungseinrichtungen zu schaffen und die Impfungen fortzusetzen, um sich auf einem künftigen Anstieg der Infektionen vorzubereiten.

Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen ist seit Mittwoch landesweit auf unter 1.600 gesunken, Mitte August wurden noch rund 25.000 gemeldet. Die Regierung führt den Fortschritt ihrer Impfkampagne als Grund dafür an, außerdem haben sich besonders Menschen, die noch nicht geimpft wurden, stark zurückgehalten.

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Mittlerweile sind fast 60 Prozent der japanischen Bevölkerung geimpft. Die Regierung hofft, die Impfkampagne im November abschließen zu können.

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