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Preise steigen weiter

Energiepreise treiben Lebenshaltungskosten in Tokyo in die Höhe

Insbesondere die steigenden Kraftstoffpreise haben die Lebenshaltungskosten in Japans Hauptstadt Tokyo so stark wie zuletzt vor 16 Monaten steigen lassen.

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Die Verbraucherpreise in den 23 dicht besiedelten Bezirken in der japanischen Hauptstadt sind im November um 0,3 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr gestiegen.

Energiepreise steigen in Tokyo so stark wie zuletzt 1981

Die Energiepreise sind in Tokyo um 14 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1981 nicht mehr, aufgefangen wurde die Preissteigerung von den sinkenden Mobilfunkpreisen.

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Auch wenn die Inflation in Japan noch nicht so stark ist, wie zum Beispiel in Deutschland, zieht sie langsam und stetig an. Tokyo gilt allgemein als Indikator für einen landesweiten Preisanstieg.

Die Energiepreise steigen trotz der Ankündigung des japanischen Premierministers, die Ölreserven des Landes freizugeben, um die Preise zu stabilisieren, immer weiter. Die Benzinpreise liegen mittlerweile auf einem Siebenjahreshoch.

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Auch Maßnahmen der japanischen Regierung, um die Menschen im Land zu unterstützen, sind ein Preistreiber, ebenso wie die Reisesubvention „Go To Travel“.

Preisanstieg konnte Konsum dämpfen

Die Reisesubvention sollte der Tourismusbranche helfen, die massiv unter der Pandemie leidet. Allerdings hat die Subvention dazu geführt, dass die Preise in Hotels um mehr als 50 Prozent gestiegen sind.

Trotzdem bleibt der Anstieg der Verbraucherpreise weiter unter dem Ziel von 2 Prozent der Bank of Japan.

Dies könnte sich allerdings langsam ändern, wenn immer japanische Unternehmen die gestiegene Preise der Rohstoffe und Transport an die Kunden weitergeben. Dies wiederum könnte Kunden abschrecken und den Konsum dämpfen, der als Schlüssel für die Erholung der Wirtschaft angesehen wird.

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