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Entführter Journalist nach 40-monatiger Gefangenschaft zurück in Japan

Nachdem der freie Journalist Jumpei Yasuda von Terroristen in Syrien entführt und 40 Monate lang gefangen gehalten wurde, kehrte er am 25. Oktober nach Japan zurück.

Laut Yasudas Frau Myu soll er nach seiner Ankunft in Japan gesagt haben, dass er sicher zurück im Land ist und dass er allen für die Unterstützung dankt. Außerdem habe er ihr gesagt, dass er versteht, dass er die Verantwortung hat, so viel wie möglich über seine Erfahrungen zu erzählen. Doch dies würde er gern zur richtigen Zeit tun.

Der Journalist wurde am 24. Oktober mit einem Inlandsflug von Antakya nahe der syrischen Grenze nach Istanbul transportiert. Dort wurde er mit Turkish Airlines zum Flughafen Narita geflogen, wo das Flugzeug am 25. Oktober um 18:30 Uhr landete. Nachdem Yasuda auf dem Flughafen von seiner wartenden Frau und seinen Eltern begrüßt wurde, brachte man ihn in ein Krankenhaus, wo er medizinisch untersucht wurde.

Um 19:30 Uhr gab seine Frau, eine professionelle Sängerin, Medieninterviews in einem Wartezimmer am Flughafen. Sie sprach im Namen des Paares und entschuldigte sich dafür, dass sie vielen Menschen Sorgen und Ärger bereitet haben. Außerdem teilte sie mit, dass ihr Mann durch die lange Gefangenschaft körperlich an Kraft verloren habe. Auch abgenommen habe er nach der langen Zeit.

Myu sagte, dass Yasudas Mutter ihm Onigiri (Reiskuchen) und Kinpira Gobo (ein Pfannengericht) mitgebracht habe, dass sie für ihren Sohn zubereitete. Yasuda soll die Gerichte glücklich gegessen haben. Nun möchte Myu, dass ihr Mann ein heißes Bad nimmt und in einem warmen Futon schlafen kann. Auf die Frage, ob er weiterhin aus Konfliktgebieten berichten wolle, sagte er ihr, dass er im Moment keine Pläne habe.

Quelle: Asahi Shimbun

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