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HomeNachrichten aus JapanEntscheidung über erneute Inbetriebnahme des Reaktors Ikata

Entscheidung über erneute Inbetriebnahme des Reaktors Ikata

Nachdem ein Vorsitzender des Obersten Gerichtshofes in Hiroshima durch eine einstweilige Verfügung entschieden hatte, dass der Reaktor Nr. 3 des Ikata Kraftwerks ausgeschaltet bleiben muss, hob ein anderer Richter diese Entscheidung am Dienstag auf. Ein weiteres Gericht kündigte jetzt an, dass es am Freitag erneut über die Wiederinbetriebnahme entscheiden will.

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Das Gericht in der Präfektur Oita hat angekündigt, dass sie am Freitag nachmittag über den Reaktor im Kernkraftwerk Ikata, Präfektur Ehime, entscheiden wollen. Obwohl die einstweilige Verfügung, die den Neustart des Reaktors untersagte, bereits aufgehoben wurde, musste eine weitere einstweilige Verfügung von den japanischen Gerichten behandelt werden. Die aktuelle wurde von einer kleinen Gruppe von 4 Einwohnern von Oita eingereicht.

Diese wohnen etwa 40 Kilometer vom Kraftwerk entfernt und beantragten ihre einstweilige Verfügung im Jahr 2016. Als Grund gaben sie die Gefahr eines schweren Unfalls an, der den Reaktor Nr. 3 betreffen könnte. Doch das Gericht hat die Möglichkeit eines schweren Unfalls im Falle eines massiven Vulkanausbruchs des Mt. Aso geprüft. Der Berg befindet sich 130 Kilometer vom Kraftwerk entfernt. Zusätzlich hat das Gericht auch die Analyse des Betreibers über das Erdbebenrisiko überprüft.

Der Reaktor Nr. 3 durfte durch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes im vergangenen Jahr nach der regelmäßigen Inspektion nicht wieder in Betrieb genommen werden. Doch nach dem aktuellen Beschluss hat der Betreiber des Kernkraftwerks, Shikoku Electric Power, angekündigt, dass sie den Reaktor am 27. Oktober wieder in Betrieb nehmen werden.

Quelle: NHK

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