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Erdbeben der Stärke 6,8 trifft Norden Japans – Tsunami-Warnung ausgegeben

Tsunami erwartet

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat die Küste der Präfektur Yamagata im Norden Japans getroffen. An den Küsten der Präfekturen Yamagata, Niigata und Ishikawa wurden Tsunami-Warnungen ausgegeben.

Das Epizentrum des Bebens befand sich in einer Tiefe von 10 Kilometern kurz vor der Präfektur Yamagata, teilte die japanische Wetteragentur mit. Menschen sollen sich von den Küstengebieten der Präfekturen Yamagata, Niigata, Ishikawa und Noto fernhalten, da die Wetteragentur schätzt, dass ein Tsunami mit einem Meter Höhe die Gebiete treffen könnte.

Der japanische Nachrichtensender NHK meldet, dass es bisher keine Probleme im Kernkraftwerk Kashiwazaki in Niigata gibt.

JR East stellte ab 23 Uhr (JST) alle Züge zwischen der Yamagata-Shinkansen-Station in Fukushima und der Shinjo-Station in der Präfektur Yamagata ein sowie den gesamten Zugverkehr des Akita Shinkansen zwischen der Morioka-Station und der Akita-Station.

Die japanische Regierung gibt Anweisungen aus, die Auswirkungen mit Erdbeben-Notfallmaßnahmen zu bekämpfen und hat eine Notfall-Stelle eingerichtet.

In Yamagata und einem Teil von Niigata ist der Strom ausgefallen. In Yamagata sind etwa 5.000 Haushalte vom Stromausfall betroffen, in Niigata sind es 2.800 Haushalte.

Außerdem ist der Yamagata Prefecture Expressway geschlossen worden.

In der Stadt Tsuruoka gibt es erste Evakuierungen.

Die Stadt Niigata hat einen Evakuierungsbefehl für die Anwohner in Küstennähe ausgegeben und sechs Unterkünfte geöffnet.

Die Unterkünfte sind:
Die Senami-Grundschule,
die Junior Iwafune-Mittelschule,
die Funayama-Grundschule,
die Kanaya-Grundschule,
die Arakawa Public Hall
und das Asahi General Gymnasium.

Bisher gibt es Meldungen von sechs leicht verletzten Menschen.

23:15 Uhr (JST): Die Tohoku-Shinkasen-Linie nimmt den Betrieb wieder auf.

Es wurden bereits kleinere Tsunamis entlang der Küste gemessen, weitere Tsunamis werden erwartet.

Die Menschen werden aufgefordert, wachsam und, wenn möglich, zu Hause zu bleiben. Wer in einem mehrstöckigen Haus lebt, sollte sich nach oben begeben, falls das Haus zusammenbricht.

In Sakata in der Präfektur Yamagata sind mindestens vier Ampeln außer Betrieb. Außerdem gibt es Stau auf der Nationalstraße 112.

Laut der Präfektur Niigata gibt es zwei Züge, die auf der JR-Uetsu-Linie zwischen der Kamogawa-Station und der Imagawa-Station gehalten haben. Wegen des Tsunami-Risikos wurden alle Zuginsassen evakuiert und bergauf in Sicherheit gebracht.

Als Ergebnis einer detaillierten Analyse der Beobachtungsdaten für das Erdbeben in der Präfektur Niigata, wurde die Stärke, die die Größe des Erdbebens angibt, von 6,8 auf 6,7 und die Tiefe des Epizentrums auf 10 bis 14 Kilometer revidiert.

Die Evakuierungsaufforderungen wurden wieder aufgehoben.

Weitere Informationen im NHK-Livestream.

Wir beenden nun die Live-Berichterstattung, werden aber über weitere Entwicklungen berichten.

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