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Keine Gefahr eines Tsunami

Erdbeben der Stufe 7.1 trifft Japan

Ein Erbeben der Stufe 7.1 traft den Nordosten Japans und sorgte  für großflächige Stromausfälle. Update: Die japanische Wetteragentur hat das Erdbeben mittlerweile auf 7.3 angehoben.

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Laut der japanischen Wetteragentur gibt es allerdings keine Bedrohung durch einen Tsunami.

Erdbeben noch in Tokyo zu spüren

Das Erdbeben begann um 23:08 Uhr (japanischer Zeit) und auch in Tokyo zu spüren. Laut der Wetteragentur trat es ungefähr 60 Kilometer unter der Oberfläche der Küste der Präfektur Fukushima auf.

Die japanische Regierung gab bekannt, dass direkt nach den ersten Meldungen über das Beben eine Taskforce des Krisenmanagementzentrums eingerichtet wurde.

Das Beben sorgte für einen großflächigen Stromausfall bei rund 950.000 Haushalten, 860.000 davon im Versorgungsgebiet von Tokyo Electric Power Company und 90.000 im Versorgungsgebiet von Tohoku Electric Power.

Mindestens 4 Verletzte bei Brand in Fukushima

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Im inaktiven Kernkraftwerk Tokai Nr. 2 der Japan Atomic Power Co. in der Ortschaft Tokai in der Präfektur Ibaraki wurden nach Angaben des Betreibers keine Anomalien festgestellt.

Laut japanischen Medien wurden vier Menschen bei einem Brand in Fukushima verletzt.

Tepco überprüft zurzeit das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi auf Schäden.

Update: In Fukushima wurden laut japanischen Medienberichten mittlerweile 10 Verletzte gemeldet.

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Update 2: Mittlerweile wurden 30 Verletzte in Fukushima und Miyagi gemeldet.

Update 3: Laut Tepco gibt es keine neuen Schäden im Kernkraftwerk Fukushima Daiishi, die Strahlungswerte sind im normalen Bereich.

Update 4: Laut eines Sprechers der japanischen Regierung sind mehrere Kernkraftwerke mittlerweile abgeschaltet worden.

Update 5: Laut Kenji Satake, Professor am Erdbebenforschungsinstitut der Universität Tokyo handelt es sich um Nachbeben des Erdbebens der Stufe 9.0, das vor 10 Jahren ein Tsunami auslöste und zur Zerstörung des Kernkraftwerks Fukushima führte.

„Da das Beben von 2011 mit einer Stärke von 9,0 enorm war, ist es nicht überraschend, 10 Jahre später ein Nachbeben dieser Größenordnung zu haben“, so der Professor.

Update 6: In Soma wurden mittlerweile zwei Evakuierungszentren eingerichtet.

Update 7: Mittlerweile wurden die ersten Schäden berichtet, darunter ein Haus in Fukushima das eingestürzt ist. Die Schnellstraße Joban Expressway wurde in Miyagi um 10 Meter angehoben.

Update 8: Japans Premierminister hat die Menschen dazu aufgefordert in den Häusern zu bleiben und sich auf Nachbeben vorzubereiten.

Update 9: Laut mehreren Mobilfunkbetreibern kommt es zurzeit zu landesweiten Störungen

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