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Proteste gegen Polizei und Untätigkeit von Twitter Japan

Erneut protestierten Hunderte Menschen in Shibuya gegen Polizeigewalt

Am 30. Mai kam es in Shibuya Tokyo zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt, an der um die 200 Menschen teilnahmen. Auslöser dafür war ein Video, dass Polizisten zeigte, die in Shibuya einen kurdischen Mann brutal behandelten. Da es in dem Fall bis jetzt weiterhin keine Konsequenzen bei der Polizei gibt, protestierten am Samstag die Menschen erneut gegen Polizeigewalt.

Um 14:45 Uhr begann die Demonstration an der Shibuya Hachiko Statue an der Shibuya Station und verlief an der Polizeistation von Shibuya vorbei, bis zu einem kleinen Park. Um die 500 Personen beteiligten sich an dem Event und zeigte mit Plakaten ihren Unmut. Organisiert wurde das Event von Gruppen gegen Rassismus und japanischen Verbänden der Antifa. Teilnehmer selbst waren sehr gemischt, neben japanischen Schülern nahmen unter anderem auch ausländische Bürger teil.

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Friedliche und laute Demonstration

An dem Bahnhof kam es zuvor zu mehreren Reden von Organisatoren und anderen Teilnehmern. Unter anderem meldete sich einer der Organisatoren, Taichi Hirano, zu Wort. Er erklärte, dass, auch wenn sie weit entfernt von anderen Protesten sind, lernen sie alles dank der sozialen Medien. Weiter fragte er, ob sie wirklich das Problem als irrelevant abtun und ignorieren sollen.

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Im Gegensatz zur letzten Demonstration gegen Polizeigewalt kam es wohl zu keinem Vorfall und Festnahmen. Die Polizei und die Teilnehmer verhielten sich gleichermaßen ruhig. Letzten Samstag kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten, die vor der Polizeistation in Shibuya demonstrierten.

I can‘t breathe

Während der Demonstration zeigten ebenfalls viele Menschen ihre Unterstützung für die BlackLivesMatter-Bewegung. So wurde während des Protestmarsches von den Teilnehmern laut „I can‘t breathe“ gerufen. Es waren die letzten Worte von George Floyed, der in den USA von Polizisten bei der Festnahme ermordet wurde. Der Tod des Afroamerikaners ist der Auslöser für die massiven Proteste in den USA gewesen, wo die Menschen ein Ende der Polizeigewalt und dem Rassismus gegenüber Schwarzen fordern.

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Auch der kurdische Mann wurde von den Polizisten gewürgt, sodass er keine Luft bekam. Der Beamte ließ erst von ihm ab, als er bemerkte, dass der Beifahrer ihn filmte. Die Polizei hat sich bis jetzt nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert, bei dem es angeblich um eine Kontrolle wegen eines Verkehrsdeliktes ging. Der Mann selbst gab an, dass er nichts getan habe, was durch seine Freilassung nach der wahrscheinlich illegalen Durchsuchung seines Autos unterstrichen wird.

Es sei dazu gesagt, dass die Demonstration nicht als BlackLivesMatter-Protest angemeldet war, sondern als Protest gegen Polizeigewalt in Japan. BLM Demonstrationen sind allerdings für Sonntag in Osaka und dem 14. Juni in Tokyo angemeldet.

Proteste gegen Twitter

Es kam dazu noch zu einer weiteren Protestaktion, die sich gegen Twitter Japan richtete. Vor dem Gebäude des Unternehmens am Tokyo Square Garden versammelten sich zahlreiche Menschen mit Plakaten. Sie forderten den Rücktritt des Präsident Yu Sasamoto und Maßnahmen gegen den offenen Rassismus auf der Seite.

Unter anderen wurde die Löschung der Tweets des Ultra-Rechten Autor Naoki Hyakuta gefordert, der japanische Kriegsverbrechen und den Holocaust leugnet sowie gegen Ausländer hetzt. Ebenfalls wurde gegen die Sperrung von Accounts protestiert, die sich gegen Rassismus einsetzten, wie C.R.A.C.K, die während der Berichterstattung der ersten Demonstration gesperrt wurden.

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Wir unterstützen die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze. Wenn ihr auch helfen wollt, findet ihr unter Ways you can Help unterschiedliche Möglichkeiten zu helfen.

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