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Eine Frau und zwei Männer werden teilweise schwer verletzt

Erneute Bärenangriffe in Japan sorgen für drei Verletzte

Mehrere Regionen in Japan kämpfen zurzeit mit einem Bärenproblem. Auf der Suche nach Nahrung für den Winterschlaf wagen sich immer mehr der Tiere in Wohngebiete vor. Nun kam es erneut zu Bärenangriffen, die drei Personen in der Präfektur Fukui verletzt zurückließen.

Zu einem der Angriffe kam es am Freitag in der Stadt Tsuruga. Nach Angaben der Stadt und der West Japan Railway Co. (JR West) wurde ein 56 Jahre alter Mitarbeiter der Bahn-Gesellschaft angegriffen. Er hatte um etwa 8:30 Uhr Dehnübungen am Güterbahnhof gemacht, der nur 1,2 Kilometer von der Tsuruga Station entfernt ist.

Bär muss erschossen werden

Plötzlich wurde er von einem etwa einen Meter großen männlichen asiatischen Schwarzbär angegriffen. Der Mann wurde dabei am Hals und der rechten Schulter gekratzt, jedoch nicht ernsthaft verletzt.

Mehr zum Thema:  Bären-Sichtungen in Städten auf Hokkaido nehmen massiv zu

Das Tier flüchtete und griff nur zehn Minuten später einen weiteren 49 Jahre alten Arbeiter an einer Baustelle der Hochgeschwindigkeitszuglinie des Hokuriku Shinkansen mehrere Meter östlich vom Bahnhof an. Der Mann erlitt einen linken Beinbruch und weitere schwere Verletzungen. Eintreffenden Jägern gelang es dann um 11 Uhr den Bären auf der Baustelle zu finden und zu erschießen.

Bärenangriffe nehmen zu

Am selben Tag kam es noch zu einem weiteren Angriff. Attackiert wurde in der Stadt Ono eine Frau in den Siebzigern. Um etwa 13 Uhr griff der Bär an, als sie vor ihrer Wohnung in ihr Auto steigen wollte. Das Tier biss ihr in den Hinterkopf und in den linken Arm.

Wie durch ein Wunder wurde sie dabei nicht lebensgefährlich verletzt. Der Bär floh nach dem Angriff und wurde nicht wiedergesehen. Behörden und die Ono Regierung warnen Bewohner eindringlich vor den Tieren und bitten sie vorsichtig zu sein.

Die Meldung der Angriffe kommt nur wenige Tage, nachdem ein Bär in einem Einkaufszentrum in Ishikawa für Chaos gesorgt hatte und erschossen werden musste. Die Präfektur Niigata selbst hat bereits vor etwa einer Woche den Notfallalarm für Bären ausgerufen, nachdem es zu mehreren Angriffen kam, von denen einer tödlich endete.

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