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HomeNachrichten aus JapanErneuter Vorfall im japanischen Vergnügungspark Fuji-Q Highland

Japans berühmter Freizeitpark erneut in der Kritik

Erneuter Vorfall im japanischen Vergnügungspark Fuji-Q Highland

In einem Vergnügungspark in der japanischen Stadt Fujiyoshida ist es zu einem gefährlichen Vorfall gekommen. Eine Mutter und ihr Kind fuhren mit der Attraktion „Shuppatsu! Harold’s Sky Patrol„, wobei jedoch die Kabinentür offen blieb.

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Noch am selben Tag machte der Betreiber den Vorfall öffentlich und entschuldigte sich. Über den Fuji-Q Highland Park wurde im letzten Jahr international berichtet, weil es dort mehrmals zu Unfällen und gefährlichen Situationen kam.

Unfälle im letzten Jahr

Der Freizeitpark Fuji-Q Highland (jap. 富士急ハイランド) befindet sich am nördlichen Fuß des berühmten Fuji in einer Tiefebene. Viele seiner Attraktionen sind weltweit bekannt.

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Neben den berühmten Achterbahnen ist der Bereich „Thomas Land“ besonders beliebt, in dem die Welt der kleinen Lokomotive in kindgerechten Attraktionen nicht nur für Kinder erlebbar gemacht wird.

Do-Dodonpa Achterbahn
Die Achterbahn „Do-Dodonpa“. Bild: PRT
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Letztes Jahr verletzten sich sechs Personen bei einer Fahrt mit der Achterbahn „Do-Dodonpa“, wobei einige von ihnen Knochenbrüche erlitten. Es handelt sich um eine Katapult-Achterbahn, die im Jahr 2001 eröffnet wurde. Zeitweise galt sie als die schnellste der Welt und hält den Rekord als Achterbahn mit der stärksten Beschleunigung beim Start.

In einem anderen Vorfall blieb die Kabine des 50 Meter hohen „Shining Flower“ Riesenrads während der Fahrt geöffnet.

Shining Flower Riesenrad Fuji-Q Highland Vergnügungspark
Das 50 Meter hohe Riesenrad Shining Flower. Bild: MS

Im aktuellen Fall handelt es sich um ein Fahrgeschäft, bei dem die Kabinen in Form von Helikoptern etwa sieben Meter in die Höhe fahren und sich anschließend langsam im Kreis drehen.

Es war eine knappe Minute im Betrieb, als ein Familienmitglied den zuständigen Mitarbeiter auf die offene Kabinentür aufmerksam machte. Dieser stoppte das Fahrgeschäft und alle 11 Passagiere, einschließlich der Mutter mit ihrem Vorschulkind, gelangten unverletzt wieder zu Boden.

Kein Alarm bei noch offenen Türen

Laut dem Parkbetreiber wird vor jeder Fahrt kontrolliert, ob die Sicherheitsgurte angelegt und alle Türen verschlossen sind. Da jedoch ein Passagier kurz vor der Fahrt noch herauswollte, sah der Mitarbeiter die offenstehende Tür nicht.

Auch im Kontrollraum muss vor Antritt der Fahrt geprüft werden, ob alles in Ordnung ist. Allerdings gibt es bei dieser Attraktion keinen Alarm oder Hinweis, der auf eine offenstehende Tür oder einen nicht angelegten Gurt hinweisen könnte.

Öffentliche Entschuldigung für Vorfälle

Ein Vertreter der Parkleitung entschuldigte sich bei allen Besuchern für die Probleme, die seit dem letzten Jahr im Park aufgetreten sind.

Der Betreiber beschloss, den Betrieb des Fahrgeschäfts auszusetzen, bis eine Sicherheitsinspektion und eine Überprüfung des Betriebshandbuchs abgeschlossen sind.

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