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Erste südkoreanische Fluggesellschaft cancelt Flüge nach Japan

Wenig Nachfrage an Flügen nach Japan

Die kleine südkoreanische Fluggesellschaft Korea Express Air hat beschlossen, alle Charterflüge in die japanische Stadt Izumo einzustellen.

Der Schritt kommt aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Pauschalreisen und der Zunahme an Stornierungen aufgrund der diplomatischen Streitigkeiten zwischen Japan und Südkorea, sagte ein Mitarbeiter des Unternehmens.

Flüge abgesagt wegen Stornierungen und eingebrochener Nachfrage

Die Präfekturverwaltung von Shimane sagte, dass sechs Hin- und Rückflüge vom Flughafen Gimbo in Seoul zum Flughafen Izumo gestrichen wurden. Korea Express Air habe die Verwaltung über diesen Schritt informiert.

„Wir haben von einem Reisebüro gehört, dass immer weniger Menschen Reisen nach Japan buchen und es viele Stornierungen wegen der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Japan und Südkorea gibt“, so Tatsuya Maruyama, der Gouverneur der Präfektur. „Wir hoffen, dass die koreanischen Charterflüge bald wieder aufgenommen werden.“

Die Auslastung der kleinen Flugzeuge der Airline betrug im Schnitt 50,3 Prozent. Die Plätze wurden von südkoreanischen Reisebüros an Reisende des internationalen Flughafens verkauft. Die Flüge wurden bis Ende Oktober geplant und sollten danach in einem Linienverkehr geändert werden.

Streit um Entschädigung belastet Tourismusbranche

Japan und Südkorea streiten seit Jahren über eine Entschädigung für Zwangsarbeiter, die während der Besatzungszeit von Korea für japanische Firmen arbeiten mussten.

Japan vertritt den Standpunkt, dass die Frage der Entschädigung, die sich aus seiner Kolonialherrschaft über die koreanische Halbinsel von 1910 bis 1945 ergibt, durch ein Abkommen von 1965 geregelt ist.

Der Streit spitzte sich im Februar zu, als ein südkoreanischer Politiker Japan als dreisten Dieb bezeichnet hatte. Auch, dass Japan Anspruch auf zwei von Südkorea kontrollierte Inseln erhoben hat, hat die politische Lage weiter verschlimmert.

Bereits Ende Mai hatte das Gesundheitsministerium angekündigt, dass die Kontrollen für Meeresfrüchte aus Südkorea deutlich verschärft werden. Kurz nachdem Südkorea angekündigt hatte, das Einfuhrverbot für Fisch aus Fukushima beizubehalten.

Zuletzt hatte Japan Exporteinschränkungen gegen Südkorea verhängt und so eine Welle der Kritik in Südkorea ausgelöst. Viele Menschen rufen zum Boykott gegen japanische Produkte auf und die Tourismusbranche verzeichnet bereits starke Einbrüche der Nachfrage nach Japanreisen.

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