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HomeNachrichten aus JapanErster Fang an Makrelenhechten erreicht in Japan neues Rekordtief

Erste Versteigerung erreicht trotzdem Rekordpreis

Erster Fang an Makrelenhechten erreicht in Japan neues Rekordtief

In Japan hat wieder die Makrelen Saison angefangen. Schon in den letzten Jahren war die Ausbeute deutlich schlechter als üblich. Auch dieses Jahr ist der Start für die Fischer äußerst schlecht. Der erste Fang war so gering wie noch nie.

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Der erste Fang für den Markt kam dieses Jahr nur auf 21 Kilogramm. Das ist weniger als die Hälfte des Vorjahrs und ein neues Rekordtief. Gefangen wurden die Fische wie üblich im Pazifik im Osten von Hokkaido. Die Fanggründe scheinen jedoch stark erschöpft zu sein.

Auktion erreicht Höchstpreis

Für die kleine Menge an Makrelenhechten steigt jedoch der Preis. Der Marktpreis lag am Mittwoch bei umgerechnet stolzen 49 Euro, pro Stück. Das Skurrile dabei ist jedoch, dass die Nachfrage selbst aufgrund von Covid-19 zurückgegangen ist.

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Auch bei der ersten Auktion schnellten die Preise in die Höhe. Bei der Auktion auf den Großhandelsmarkt in Kushiro wurden für ein Kilogramm unglaubliche 336 Euro geboten. Ein neuer Rekord, da der Höchstpreis zuletzt bei 292 Euro aus dem Jahr 2018 lag.

Obstversteigerungen laufen schlecht

Ersteigert wurden die Fische von Tsuyoshi Sasaya, der ein leitender Angestellter eines lokalen Fischverarbeitungsunternehmens ist. Gegenüber Reportern gab er an, dass die Makrelenhechte im Vergleich zum letzten Jahr etwas kleiner sein. Das störe ihn jedoch nicht, da sie frisch und die besten sein. Kunden will er sie als Sashimi anbieten.

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Während es der Fang zumindest auf der Auktion zu neuen Rekordzahlen schaffte, sieht es bei anderen Lebensmitteln nicht gut aus. Vor allem Bauern haben aufgrund der Pandemie Schwierigkeiten ihre Ware an den Mann zu bringen. Premium Wassermelonen von mehreren Orten erreichten bei den ersten Auktionen nur wenig Interesse und kamen teilweise nicht mal auf die Hälfte des üblichen Preises.

MS

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