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Ertragreiche Reissorten gelten als Retter in Zeiten steigender Lebensmittelkosten in Japan

Masse statt Klasse wichtig um Preisanstieg entgegenzuwirken

Der Anbau von Reissorten, die sehr ertragreich sind, ist in Zeiten, in dem die Lebensmittelpreise in Japan steigen, sehr wichtig geworden. Gerade in Zeiten, wo Restaurantketten und Fertiggerichte-Hersteller nach günstigen Alternativen für die steigenden Kosten für Zutaten suchen.

Die Reissorte Hoshijirushi, die zunehmend als günstige Alternative betrachtet wird, hat sich in landwirtschaftlichen Betrieben immer mehr durchgesetzt und die Aufmerksamkeit von landwirtschaftlichen Genossenschaften in ganz Japan auf sich gezogen.

In Yoro, Präfektur Gifu, an der westlichen Spitze der Nobi-Ebene, steht auf einem Reisfeld ein gelbes Schild mit dem Logo des Curry House CoCo Ichibanya.

Die Reissorte Hoshijirushi – eine ertragreiche Alternative zum Premium-Reis

Die Nishimino-Niederlassung der Japan Agricultural Cooperatives-Gruppe hat sich mit Landwirten zusammengetan, um eine Vielzahl von ertragreichen Reissorten namens Hoshijirushi anzubauen, die an die lokale Verkaufsstelle der Restaurantkette verkauft werden sollen.

„Die Landwirte fühlen sich motiviert, weil sie mit dem Einkommen rechnen können. Und die Verkaufsstelle muss nicht nach einem Ort suchen, an dem billiger Reis erhältlich ist, daher ist dies eine Win-Win-Situation für alle“, sagte JA Nishimino Verkaufsleiter Takahiro Ito.

Lebensmittelindustrie muss Preise erhöhen

Japans Lebensmittelindustrie hat Probleme, ihre Gewinne zu halten, da die Kosten für Zutaten und Arbeitskräfte gestiegen sind. Selbe große Ketten wie CoCo Ichibanya haben im März die Preise angehoben. Die bekannte Curry-Kette arbeitet bereits seit zwei Jahren mit JA Nishimino zusammen und die vielversprechenden Ergebnisse haben die Restaurantkette dazu veranlasst, die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

„Was die Menschen heutzutage mehr als nur guten Qualitätsgeschmack wünschen, ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier liegt die Geschäftsmöglichkeit“, sagte Mitsuo Kumakura, ein 78-jähriger Landwirt, der in Hanyu, Präfektur Saitama, Reis anbaut.

Mehr zum Thema:  Nahrungsmittel-Selbstversorgung in Japan auf dem niedrigsten Level seit 25 Jahren

Die Preise für Reis sind in den letzten Jahren gestiegen, wobei das Angebot aufgrund der Verlagerung der Landwirte auf Sojabohnen, Tierfutter und anderen Kulturpflanzen als Ursache dafür gesehen werden.

Steigende Importpreise und Kosten für Arbeitskräfte

Die Preise für andere Zutaten steigen ebenfalls aufgrund der höheren Import- und Vertriebskosten. Dazu kommen die steigenden Kosten für Arbeitskräfte, die durch die alternde Bevölkerung Japans auch die Lebensmittelindustrie belastet.

Der Reis vom Typ Akidawara, der in Präfekturen wie Niigata, Toyama und Shiga angebaut wird, und der Reis vom Typ Moeminori, der unter anderem in den Präfekturen Akita und Miyagi angebaut wird, sind bekannte Reissorten mit hohen Erträgen und Ernten von bis zu 40 Prozent mehr als Premium-Reismarken wie Koshihikari und Akitakomachi.

Selbst in Uonuma in der Präfektur Niigata, der Heimat der besten Reissorte Koshihikari, wollen die Landwirte die Produktion von ertragreichem Reis unter Beibehaltung ihrer üblichen Ernten strategisch steigern.

Quelle: Kyodo

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