Eruption auf der japanischen Vulkaninsel Nishinoshima beobachtet

Die kleine Vulkaninsel Nishinoshima im Pazifischen Ozean gehört zu den Ogasawara-Inseln und ist eigentlich ein ziemlich ruhiger, abgeschiedener Ort. Doch am Donnerstag rumorte es seit Langem wieder auf der Spitze des Unterwasservulkans. Die Japan Meteorological Agency bemerkte einen leichten Ausbruch auf der Insel und wartet auf weitere Informationen. Die japanische Küstenwache bestätigte anschließend, dass sie um 12:24 Uhr braunen Rauch aus einem der Krater beobachteten.

Da es nach aktuellen Erkenntnissen kein größerer Ausbruch war und keine Lava an die Oberfläche trat, ist es kein großer Vorfall. Zusätzlich ist die Oberflächentemperatur trotz Ausbruchs konstant. Eine größere Eruption erwarten die Beamten deswegen nicht, eine Warnung blieb daher aus.

Nishinoshima ist komplett unbewohnt, deswegen stellt es für die Menschen keine wirkliche Gefahr da. Für Biologen und Geologen ist sie allerdings ganz besonders. Die Insel verändert sich aufgrund des Vulkans seit Jahren regelmäßig und wächst an. Mittlerweile ist sie aufgrund mehrerer Ausbrüche auf 3,7 Quadratkilometer angewachsen und hat an der höchsten Stelle eine Erhebung von 100 Meter.

2016 betrat zum ersten Mal ein Mensch die Insel. Das Team aus Biologen und Geologen erforschte im Auftrag des japanischen Umweltministeriums die erstaunliche Insel und installierten die seismischen Sensoren, die nun am Donnertag die Eruption maßen. Einziger dauerhafter tierischer Bewohner der Insel ist bis jetzt der Maskentölpel.

Quelle: Mainichi

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