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Erweiterte Golden Week in Japan bringt viele berufstätige Eltern in Schwierigkeiten

Die Golden Week in Japan wird in diesem Jahr um 10 Tage verlängert, um die kaiserliche Nachfolge zu feiern. Eigentlich eine gute Sache, aber für berufstätige Eltern bedeutet diese Verlängerung massive Probleme.

Die Golden Week startet am 27. April und in vielen Fällen müssen Personen, die in Bereichen wie Gesundheit, Pflege und Tourismus arbeiten, diesen Urlaub auch nehmen. Allerdings führt dies bei berufstätigen Eltern zu massiven Problemen, denn Schulen und Kindergärten haben in dieser Zeit geschlossen.

„Es sieht so aus, als müsste ich arbeiten, da es eine sehr wichtige Zeit ist“, so eine Mitarbeiterin eines Buchhaltungsbüros. Von ihrem Mann wird ebenfalls erwartet, dass er arbeitet.

„Kleine Unternehmen können es sich nicht leisten, zehn aufeinanderfolgende Tage zu schließen. Die Regierung hätte mehr Rücksicht auf arbeitende Menschen nehmen müssen, die ihre Kinder woanders unterbringen, als sie sich entschied, die verlängerte Golden Week einzuführen“, so die Angestellte.

Die Beschwerden über die diesjährige Golden Week nehmen auch im Internet zu. Viele sagen, dass sie ihre Kinder nicht bei den Großeltern lassen können, weil sie entweder auch arbeiten oder zu weit weg wohnen.

Zwar versuchen einige Städte Betreuungseinrichtungen anzubieten, aber während der Golden Week fehlt es an Personal, um den Bedarf zu decken.

Ein zuständiger Politiker sagte den japanischen Medien zu diesem Problem: „Es ist schwierig für die Regierung einheitliche Gegenmaßnahmen einzuleiten.“ Es liegt also an den lokalen Verwaltungen geeignete Lösungen zu finden.

Das gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, denn während in den Kindertagesstätten im Toshima Ward normalerweise mehr als 5.000 Kinder betreut werden, werden es in den Ferien nur 40 Kinder sein.

Ein soziales Wohlfahrtsunternehmen, das in ganz Japan Kindertagesstätten unterhält, wird während der Golden Week auf Wunsch Kinder aufnehmen. „Wir müssen es irgendwie schaffen“, so ein Mitarbeiter.

Kritik kommt auch von Wissenschaftlern. So sagte Mika Ikemoto, leitender Wissenschaftler des Japan Research Institue, dass die Regierung zusammen mit den lokalen Verwaltungen Gegenmaßnahmen entwickeln sollte, ohne das Problem alleine den Eltern und Pflegeeinrichtungen zu überlassen.

Quelle: Kyodo

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