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Externe Sprachlehrer und Videos für Anfänger

Experten beschließen Maßnahmen zur Förderung ausländischer Schüler

Um die Bildung für ausländische Schüler in Japan zu verbessern, hat eine Expertensitzung des Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie die Schaffung eines Bildungsrahmens vorgeschlagen.

Die Experten schlagen vor, externe Mitarbeiter wie japanische Sprachlehrer hinzuzuziehen, und pädagogische Videoinhalte zu entwickeln. Dazu soll ab dem nächsten Geschäftsjahr ein Budget für diese Änderungen zur Verfügung gestellt werden. Grund für die Einrichtung eines solchen Rahmens ist die Tatsache, dass an den öffentlich verwalteten Institutionen Japans, darunter Grundschulen, Gymnasien und Mittelschulen im ganzen Land, rund 44.000 Schüler noch nicht gut genug Japanisch sprechen. Einige davon können zu Hause oder in der Schule nicht genug Hilfe bekommen, weshalb der Staat nun eingreifen möchte.

Experten wollen die Schulen unterstützen

Viele Schulen äußerten Bedenken, dass sie nicht über das Personal verfügen, um solche Kinder zu unterstützen, oder dass sie nicht wissen, wie sie sie unterrichten sollten. Um die Situation zu verbessern, ist es Ziel der Vorschläge, die Beteiligung der bis 2018 bekannten rund 18.000 japanischen Sprachlehrer im privaten Sektor zu erreichen. Die Experten schlugen vor, die auf Schulumgebungen spezialisierte Ausbildung zu verbessern und gleichzeitig Lehrkräften ohne Lehrberechtigung die Möglichkeit zu geben, als Teilzeitlehrer zu unterrichten.

Zudem sollen Videoinhalte erstellt werden, die es den Lehrern einfacher machen sollen, die Sprache an Anfänger zu vermitteln. Außerdem sollen für mittlere und fortgeschrittene Lerner Online-Lernmaterialien erstellt werden. Damit können sie dann auch selbstständig weiterlernen und so ihre Kenntnisse verbessern.

Gruppe im April gegründet

Die Expertengruppe wurde im April gebildet. Anlass war ein Treffen des Ministers für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Masahiko Shibayama, mit dem Zentralrat für Bildung. Bei diesem Treffen wurde der Minister in der Frage der Bildung ausländischer Kinder beraten und eine Verbesserung der Situation gefordert. In der Gruppe wurden dann die Fragen zur Sicherung der Chancen ausländischer Kinder auf einem Schulplatz und der Verbesserung der pädagogischen Fähigkeiten der Lehrkräfte diskutiert. Die Experten werden noch in diesem Jahr einen Bericht erstellen und im nächsten Geschäftsjahr werden dann die Änderungen in den Haushalt des Bildungsministeriums übernommen.

Quelle: MA

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