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Angst vor Corona-Varianten

Experten warnen vor Corona-Subvarianten in Japan durch gelockerte Einreisebestimmungen

Japan hat seine Einreisebestimmungen gelockert und ab heute dürfen auch wieder Touristen einreisen, das hat jedoch dazu geführt, dass weniger getestet wird.

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Zwar führt dieser Umstand auch zu weniger positiven Corona-Meldungen, allerdings warnen Experten davor, dass asymptomatische Menschen durch die Kontrollen schlüpfen und so eine neue Corona-Variante nach Japan gelangen könnte.

Kaum Tests durch gelockerte Einreisebestimmungen

Nach Angaben des japanischen Gesundheitsministeriums wurden im Mai, als die strengen Einreisebestimmungen noch in Kraft waren, durchschnittlich 92 Personen pro Tag bei der Ankunft in Japan positiv auf das Coronavirus getestet.

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Die höchste Zahl an positiven Tests in diesem Monat wurde am 9. Mai mit 142 gemessen, die niedrigste am 3. und 4. Mai mit 48.

Die Daten beziehen sich auf den Zeitpunkt, an dem das Ministerium die Zahlen veröffentlichte, nicht auf den Zeitpunkt, an dem die Tests durchgeführt wurden.

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Seit dem 1. Juni dürfen 20.000 Menschen aus 98 sogenannten „sicheren Ländern“ nach Japan einreisen. Es gibt keine Coronatests und auch keine Quarantäne, wenn sie in Japan ankommen.

Die Zahl der positiven Tests an den Flughäfen ist seitdem deutlich zurückgegangen.

80 Prozent der Menschen werden bei der Einreise nicht mehr getestet

Zwar müssen Menschen, die nach Japan einreisen wollen, einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden alt ist, doch eine Statistik des Gesundheitsministeriums zeigt, dass Personen das Coronavirus auf ihren Weg nach Japan noch in sich tragen können.

Wenn sich die positiven Ergebnisse bei den Ankünften im Mai auf den Juni übertragen haben, könnten täglich mehr als 100 infizierte Personen nach Japan einreisen, ohne getestet zu werden.

Einigen Schätzungen zufolge werden rund 80 Prozent der Reisenden aufgrund der Änderung vom 1. Juni von Tests in Japan befreit sein.

Die Daten des Ministeriums zeigten anhand von Genomanalysen, die bis zum 1. Juni durchgeführt wurden, dass 314 Reisende mit der Omikron-Subvariante namens BA.2.12.1 infiziert waren, die als ansteckender gilt als BA.2, der derzeit in Japan vorherrschende Stamm.

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