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Explosion in Chemiefabrik – ein Toter, elf Verletzte

Am Freitag kam in der Stadt Fuji in der Präfektur Shizuoka bei einer Explosion und anschließendem Brand ein Mann ums Leben und elf weitere Personen wurden verletzt. Das Feuer brach in eine Chemiefabrik aus. Die Bewohner um die Fabrik herum wurden evakuiert.

Aus der Fabrik, die zu Arakawa Chemical Industries gehört, strömten gegen Freitag Mittag dicke schwarze Rauchschwaden in den Himmel. Die Fabrik stellt Chemikalien für die Papierindustrie und Harz für Druckertinten her. Die Feuerwehr rückte mit 17 Wagen und fast 60 Feuerwehrmännern an, um den Brand bekämpften.

Einen 64-jährige Mann, der zuvor vermisste worden war, fand die Feuerwehr später tot auf. Elf weitere Arbeiter wurden verletzt, drei davon schwer, sagte ein Sprecher der Feuerwehr und korrigierte damit eine frühere Aussage, dass 14 Personen verletzt worden seien. Die Opfer waren alle männlich und im Alter von 20 bis 60 Jahren.

Was die genaue Ursache des Brandes war, scheint bisher nicht klar ersichtlich, aber der Fabrikbetreiber verneinte Risiken einer möglichen Kontamination. „Es gibt kein Grund zur Sorge“, dass Chemikalien in der Anlage die Umwelt in der Nachbarschaft verschmutzen könnten, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Trotzdem veranlasste die Feuerwehr die Anwohner im Umkreis von 100 Metern um die Fabrik ihre Häuser zu verlassen.

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