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Fahrerloser Automobilservice: Toyota und SoftBank bilden Joint Venture

Am Donnerstag, den 4. Oktober, gaben die beiden japanischen Unternehmen Toyota Motor Corp.und SoftBank Corp. ihren Zusammenschluss für einen zukunftsträchtigen Automobilservice bekannt. Die beiden Unternehmensriesen wollen zukünftig autonom agierende Fahrzeuge für bestimmte Servicedienste einsetzen.

Das neue Unternehmen namens Monet Technologies Corp. soll unter anderem Dienstleistungen wie Speiselieferungen mittels selbstfahrender Autos tätigen. Dazu ist geplant, bis März 2019 das Joint Venture auf die Beine zu stellen. Toyota wird an dem Unternehmen mit 49,75 Prozent, Soft Bank mit 50,25 Prozent beteiligt sein. Der Kapitalwert des neuen Unternehmens wird zu Beginn bei rund 15 Millionen Euro (2 Milliarden Yen) liegen.

Technologie ermöglicht neue Wege

Innovationen in autonomer und anderer Automobiltechnologie sowie Künstliche Intelligenz (KI) soll diesem Automobilservice die Grundlage liefern. Das neue Unternehmen strebt damit einen Fortschritt im Bereich Mobilität an. Masayoshi Son, Vorstandsvorsitzender der SoftBank-Gruppe, sagte auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Toyota, dass der Zusammenschluss des japanischen IT-Unternehmens mit Japans führendem Auto- und Mobilitätsunternehmen alle Branchen bezüglich mobiler Lösungen neu definieren wird. Toyota und SoftBank planen, den autonomen Fahrzeugservice mit e-Palette, dem batteriebetriebenen Fahrzeug von Toyota ohne Fahrersitz, bis zur zweiten Hälfte der 2020er Jahre einzuführen. Services wie Mahlzeitenlieferungen bis hin zu medizinischen Untersuchungen an Bord des Autos auf dem Weg zum Krankenhaus sollen im Angebot des Joint Venture beinhaltet sein.

Toyota, Soft Bank CEOs 2018
Bild: Kyodo News

„Die Verbindung zwischen Toyota, dem weltweit führenden Mobilitätsunternehmen, und SoftBank, das sich auf künstliche Intelligenz konzentriert, die alle Branchen einschließlich der Automobilindustrie neu definieren wird, wird zu einer beispiellosen Mobilität der neuen Ära führen“, sagte Masayoshi Son, Vorstandsvorsitzender der SoftBank-Gruppe, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Toyota-Präsident Akio Toyoda in Tokyo. SoftBank verstärkt die Investitionen in Mobilitätsunternehmen auf der ganzen Welt, wie die Mitfahrzentralen Uber Technologies Inc., Didi Chuxing Technology Co. in China, Ola in Indien und Grab Taxi Holdings Pte Ltd. in Singapur. Sogar für die autonome Fahrzeugeinheit Cruise von General Motors Co. plant der japanische IT-Riese eine Investitionssumme von rund 2 Milliarden Euro (2,25 Milliarden US-Dollar).

Auch die Automobilindustrie geht neue Wege, da sich die Nachfrage verändert hat. Besitz von Autos weicht der Nachfrage nach Mobilitätsangeboten und Sharing-Services. Brancenübergreifende Allianzen sind daher die Lösung, um der neuen Marktlage und der Kundenansprache gerecht zu werden. Aus diesem Grunde verband sich Toyota beispielsweise mit IT-Unternehmen wie Uber.

Quelle: Kyodo News

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