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Petition fordert Regierung zum Handeln auf

Familien fordern Japans Regierung auf die Zwangstrennung zu beenden

Japan hat die Einreise für Ausländer stark eingeschränkt, allerdings werden mit dieser Maßnahme Familien getrennt. Da die Einreise zwar aus humanitären Gründen erlaubt werden kann, diese Regelung aber nur in wenigen Fällen zur Anwendung kommt, werden Forderungen laut, dass diese Zwangstrennung beendet werden muss.

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Zudem gibt es erhebliche Zweifel, dass die Grenzmaßnahmen einen Ausbruch von Omikron in Japan wirklich verhindern und ob sie überhaupt geltendem Recht entsprechen.

Maßnahmen führen zu einer Zwangstrennung von Familien

Japan hat seine Grenzen bereits vor einiger Zeit geschlossen und erst im November damit begonnen, die Einreise für Studenten und Geschäftsleute wieder zu ermöglichen. Seit Anfang Dezember gilt ein erneutes Einreiseverbot.

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Die jüngsten Maßnahmen bedeuten auch, dass ausländische Staatsangehörige, die mit japanischen Staatsbürgern verheiratet sind, nicht einreisen können, wenn sie keine Bescheinigung über die Berechtigung zum langfristigen Aufenthalt erhalten haben. Personen mit Kurzzeitvisa können seit dem 2. Dezember gar nicht mehr einreisen, auch wenn sie die Visa vor der Einführung der Grenzbeschränkungen Ende November erhalten haben.

Bezüglich der Regelungen für Ausnahmefälle, die Personen von den Grenzbeschränkungen befreien, sagte Kabinettschef Hirokazu Matsuno, die Regierung beabsichtige, „diese streng zu handhaben, indem sie Maßnahmen ergreift, einschließlich der Beschränkung der Einreise auf Fälle, die als wirklich notwendig anerkannt werden.“ Neuankömmlinge könnten in Zukunft noch strengeren Kontrollen unterzogen werden.

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Am 6. Dezember wurde von Familien eine Petition gestartet, die die japanische Regierung auffordert, die Maßnahmen zu entschärfen und dafür zu sorgen, dass die Zwangstrennung von Familien aufhört.

Maßnahmen sollen beibehalten werden

Allerdings kündigte der japanische Premierminister am Dienstag bereits an, dass die Grenzmaßnahmen weiter aufrechterhalten werden, da man einen Ausbruch von Omikron verhindern will.

Gesundheitsexperten sagen allerdings, dass das Virus so gar nicht aufgehalten werden kann und befürchten, dass das Land unmittelbar vor einem größeren Ausbruch steht.

Zudem ist das Quarantänesystem bereits überlastet. Immer mehr ankommende Reisende müssen eine kleine Odyssee unternehmen, wenn sie in Japan ankommen, um zu einem von der Regierung bestimmten Ort zu gelangen, wo sie in Quarantäne gehen sollen.

Und die Infektionen mit Omikron steigen in Japan zudem an und nicht alle davon, werden bei Reisenden festgestellt.

Neben Familien bedeuten die Einreisebeschränkungen auch für Studenten, dass sie weiter warten müssen, bis sie ihr Studium in Japan beginnen können. Dies führt dazu, dass sich immer mehr entscheiden, ihr Studium aufzugeben.

Auch Studenten haben in diesem Jahr eine Petition gestartet.

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