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Auch Coca Cola und KFC wollen helfen

Family Mart unterstützt bedürftige Kinder

AS – Die Coronavirus-Pandemie trifft vor allem die armen Menschen der Bevölkerung. Vor allem Kinder sind häufig bedroht. Darauf reagieren Lebensmittelketten wie die FamilyMart Co. und andere große Unternehmen.

Sie wollen Programme zur Ernährung armer Kinder in diesen schwierigen Zeiten fortsetzen.

Family Mart hilft armen Kinder und zeigt das Unternehmen

Um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, gehen die Unternehmen online, um während der COVID-19-Pandemie einen Beitrag für die lokalen Gemeinden und die Gesellschaft zu leisten.

Mehr zum Thema:  Japanische Regierung will Kindergeld anheben, um die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu verringern

Family Mart nutzt auch sein Kinderkantinenprogramm, um Kindern die Ein- und Ausgänge des Unternehmens zu vermitteln. Doch im neuen Zeitalter der sozialen Distanzierung setzte das Unternehmen Ende September für sein einstündiges Programm ein Videokonferenzsystem ein.

Das System verband die Wohnungen der Teilnehmer mit einer FamilyMart-Verkaufsstelle in Tokyo. Siebzehn Kinder und andere Personen aus fünf Haushalten konnten live mitverfolgen, wie ein gebratenes Huhn gekocht wurde. Sie erhielten Snacks, die im Voraus von der Supermarktkette verteilt wurden.

Mitte Oktober wurde eine FamilyMart-Verkaufsstelle mit einem Kinderhort in Toda in der Präfektur Saitama verbunden, sodass die Teilnehmer unter anderem Werbeschilder entwerfen konnten.

FamilyMart startete das neue Geschäft, um armen Kindern im April letzten Jahres billige Mahlzeiten zu servieren und bietet Reisbällchen, Brot, Getränke und andere Produkte an. Die Kunden können dabei auch die Arbeit an der Kasse simulieren und selten gezeigte Aspekte des Geschäfts im Rahmen des Projekts beobachten.

Der Eintritt für Grundschüler beträgt 100 Yen (95 Cent), und 400 Yen für Kinder ab dem Alter der Junior High School.

Das Kinder-Cafeteria-Programm wurde bis Ende Februar in 312 FamilyMart-Läden in ganz Japan bei 357 Gelegenheiten abgehalten, an denen 4.000 Kinder und Eltern teilnahmen. Doch die neuartige Coronavirus-Pandemie im März machte es schwierig, solche Veranstaltungen abzuhalten.

Die Online-Alternative wurde vorgeschlagen, um „ungewöhnliche Erfahrungen zu ermöglichen und gleichzeitig Infektionsrisiken zu vermeiden“.

Auch Coca Cola und KFC sind dabei

Kentucky Fried Chicken Japan Ltd. plant, bis zum Jahresende 100 Einrichtungen, die kostenlose oder billige Lebensmittel für bedürftige Kinder anbieten, mit Zutaten zu versorgen. Das Unternehmen bietet seit November letzten Jahres sein vorgekochtes Original-Frittierhähnchen ohne Knochen an.

Die Produkte werden nun an Yokohama und Kawasaki sowie an die Präfektur Saitama verteilt. Das unverkaufte Hähnchen ist immer noch essbar, sodass man davon ausgeht, dass der Service die Menge, die weggeworfen würde, reduzieren wird.

Laut Kentucky Fried Chicken Japan, das sich auf die strengen Regeln des Lebensmittelhygienegesetzes für die Verteilung vorgekochter Lebensmittel beruft, ist dies das erste Unternehmen dieser Art unter den führenden Restaurantkettenbetreibern.

Eine Kindercafeteria in der Präfektur Saitama verwendet das gespendete Huhn für Curry und Pilaw. Früher wurde das Essen direkt Bedürftigen serviert, aber im März wurde das Restaurant geschlossen und mit der Verteilung von Fertiggerichten und Lebensmittelzutaten begonnen.

Kaori Honma, Leiterin des Saitama Ken Kodomo Shokudo Network (Netzwerk der Kinderkantine der Präfektur Saitama), sagte, dass wegen des Ausbruchs der Seuche ein zunehmender Bedarf an billigen Kinderrestaurants bestehe.

„Menschen, die noch nie zuvor eine Kinderkantine besucht hatten, strömen nun in diese Lokale, weil ihr Leben während der Coronavirus-Krise immer schwieriger geworden ist“, sagte Honma.

Auch die Coca-Cola Bottlers Japan Inc. unterstützt seit Mai Kinderkantinen, indem sie Produkte für diese Programme in der Präfektur Saitama und der Stadt Hachioji im Westen Tokyos beisteuert.

Im Juli begann Coca-Cola die Zusammenarbeit mit der Koganei in Tokio, gefolgt von Okayama im September.

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