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Fang von Aalen erreicht Rekordtief in Japan

Dringende Maßnahmen zur Erholung der Aal-Bestände gefordert

Laut der japanischen Fischereiagentur betrug die Zahl der in der letzten Fischereisaison gefangenen jungen Aale in Japan nur 3,7 Tonnen – der niedrigste Wert seit 1957.

Aale sind besonders im Sommer eine beliebte Speise in Japan. Die sogenannten Glasaale werden in den Küstenregionen Japans von Dezember bis April gefischt. Der Fang belief sich 1963 auf 232 Tonnen. In den achtziger Jahren stieg der Bedarf allerdings an und die gefangene Menge sank um 20 Tonnen. 2010 wurden erstmals unter 10 Tonnen gefangen und 2013 lag die Menge der gefangenen Aale bei 5,2 Tonnen.

Keine nachhaltige Fischerei

Kenzo Kaifu, Professor an der Chuo-Universität, der sich auf Naturschutzökologie spezialisiert hat, sagte zu der niedrigen Fangquote: „Obwohl ich nicht nur nach dem Fang in Japan urteilen kann, da japanische Aale auch Gebiete einschließlich China und Taiwan bewohnen, kann man unter Berücksichtigung aller beteiligten Faktoren davon ausgehen, dass die Zahl der Aale abnimmt“.

Mehr zum Thema:  Mehrheit der jungen Aale in Japan wurde vermutlich illegal importiert

Er fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass sich der Rückgang fortsetzen wird, da man nicht sagen kann, dass sich das Fischereimanagement und die Wiederherstellung ihres Lebensraumes – die notwendig sind, um den Trend aufzuhalten – verbessert haben.“

Fangmenge der Aale variiert

Ein Mitarbeiter der Abteilung der Naturschutzgruppe WWF Japan, sagte: „Ich denke die Zahl erreichte einen Rekordtiefstand, weil die nationale Regierung und andere Behörden keine konkreten Maßnahmen ergriffen haben, obwohl der Fang allmählich zurückgegangen ist. Die Fangmengen sollten durch einen einheitlichen Rahmen zwischen allen ostasiatischen Ländern, den Lebensräumen für japanische Aale, kontrolliert werden.“

Ein Mitarbeiter der Abteilung Fischzucht und Aquakultur der Fischereibehörde, die die Fangmengen kontrolliert, sagte: „Die Menge der gefangenen Fische variiert jede Saison und wir glauben, dass das Ergebnis im Bereich der Variation liegt. Wir wollen die Fischerei kontrollieren, damit wir Glasaale nachhaltig als Meeresressourcen nutzen können.“

Quelle: MA

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