Fangsaison für Schneekrabben im Japanischen Meer hat begonnen

Schneekrabben, unter anderem auch unter den Namen Kurzschwanzkrebs oder Nordische Eismeerkrabbe bekannt, sind eine Krustentierart, die im eiskalten Wasser des nordwestlichen Atlantiks und nordpazifischen Ozeans vorkommt. Sie sind mit ihrem schneeweißen Fleisch eine Delikatesse. Nun begann in Japan die Fangsaison.

Am Dienstag starteten die Fischer im Japanischen Meer ihre Suche nach den Seekrabben. Das Gebiet deckte dabei die Gewässer vor der Küste der Präfekturen Toyama bis Shimane ab. Entsprechend der Bereiche, wo sie ausgeladen werden, erhalten sie ihre Namen.

Bereits Montagabend starteten rund 40 Boote vom Hafen von Echizen zu einem rund 30 km entfernten Fangplatz. Übrigens heißen die Krabben, die in den Häfen der angrenzenden Präfektur Fukui landen, auch „Echizen“-Krabben. Um Mitternacht begannen sie dann mit dem Auslegen ihrer Fangnetze.

Erst im September dieses Jahres erhielten die Echizen-Krabben als erste ihrer Art in Japan das GI-Zeichen. Dieses gibt die Herkunftsregion des Fanggutes an und basiert auf einem Regierungssystem zum Schutz lokaler Spezialitätenlabels. Erst vor kurzem wurde so auch der in Hokkaido produzierte Wein ausgezeichnet. Die Fangsaison für die Meerestiere läuft bis März 2019 für die Männchen. Danach startet über die Sommerzeit die Saison für die weiblichen Tiere.

Schneekrabben leben im Küstenbereich in sandigem oder schlammigem Untergrund bei einer Tiefe von 20 bis 1.200 Metern. Meistens findet man sie aber in Wassertiefen zwischen 70 und 280 Metern. Die Wassertemperatur ihres Lebensraumes beträgt dabei unter 4°C.

Quelle: NHK, Royal Greenland

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