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Unzufriedenheit gegenüber Japans Premierminister wächst

Fast 60 Prozent der Menschen in Japan sind für Absage der Olympischen Spiele

Laut einer aktuellen Umfrage der Nachrichten Agentur Kyodo News sind 59,7 Prozent der Menschen in Japan dafür, dass die Olympischen Spiele in diesem Sommer abgesagt werden.

Die Telefonumfrage ergab, dass 25,2 Prozent der Meinung sind, dass die Spiele ohne Zuschauer abgehalten werden sollten. 12,6 Prozent glauben, dass die Veranstaltung nur mit wenigen Zuschauern stattfinden sollte.

Menschen in Japan kritisieren Spiele vermehrt

Das Ergebnis spiegelt die steigende Kritik der Menschen in Japan gegenüber den Olympischen Spielen wider, die angesichts der steigenden Infektionszahlen immer lauter wird.

Zwar wurde bereits entschieden, dass die Spiele ohne Zuschauer aus dem Ausland stattfinden werden, doch die Umfrage zeigt, dass noch immer 87,7 Prozent der Menschen besorgt darüber sind, dass die Athleten und Mitarbeiter, die aus dem Ausland einreisen, das Coronavirus in Japan verbreiten könnten.

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Auf die Frage, ob Athleten vorrangig geimpft werden sollten, gaben 53,9 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an, dass dies eine gute Idee sei, 13,1 Prozent lehnen es ab.

Die Olympischen Spiele sollen am 23. Juli in Tokyo starten, die Metropole befindet sich allerdings zurzeit im Ausnahmezustand und meldet täglich steigende Infektionszahlen.

Mittlerweile wurde der Stadtverwaltung eine Petition vorgelegt, in der über 300.000 Menschen eine Absage der Spiele fordern.

Ablehnung gegenüber japanischen Premierminister steigt

In den vergangenen Wochen haben die Corona-Infektionen in Japan wieder deutlich zugenommen und das Gesundheitssystem an den Rand der Überlastung gebracht. Immer mehr Menschen sterben zu Hause, während sie auf einen Behandlungsplatz in einem Krankenhaus warten. Für den Anstieg der Infektionen werden Mutationen des Coronavirus verantwortlich gemacht.

Auf die Frage, wie zufrieden die Menschen mit Japans Impfkampagne sind, gaben 85 Prozent an, dass sie viel zu langsam abläuft und 71,5 Prozent gaben an, dass sie mit der Reaktion der japanischen Regierung auf die Pandemie unzufrieden sind, die höchste Unzufriedenheit seit Beginn der Pandemie.

Durch die steigende Unzufriedenheit stiegt außerdem die Ablehnung gegenüber Japans Premierminister auf 47,3 Prozent. Der Zustimmungswert fiel von 44 auf 41,1 Prozent.

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