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Fast die Hälfte der Singles in Japan haben keine Dating-Aussichten

Singles in Japan finden keinen Partner

Laut einer Regierungsumfrage findet die Hälfte der Singles in Japan, die heiraten möchten, keinen geeigneten Partner.

Die Hauptgründe dafür sind fehlende Gelegenheiten einen geeigneten Partner zu treffen oder das Fehlen ausreichender finanzieller Mittel oder die Fähigkeit mit dem anderen Geschlecht auszukommen.

Die Regierung will nun die Maßnahmen zur Unterstützung der Ehe, angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung in Japan, weiter vorantreiben.

Gründe für erfolglose Partnersuche müssen besser verstanden werden

Allerdings müssen die Gründe dafür genauer in Betracht gezogen werden, denn die Gründe sind natürlich vielschichtiger, als die Umfrage es widerspiegelt, wie eine Umfrage, die Anfang Juni veröffentlicht wurde, zeigt. Laut dieser Umfrage wollen 70 Prozent der Singles auf keinen Fall einen Raucher. Außerdem ist das Leben in Japan schwer, eine Familie muss man sich leisten können.

Mehr zum Thema:  Japan – Die Zukunft gehört den Singles und den Alten

Das spiegelt ein Bericht wider, der vor einigen Tagen von der japanischen Regierung veröffentlicht wurde. Diesem Bericht zufolge fiel die Zahl der Neugeborenen 2018 auf ein Rekordtief von 918.397 Babys. Damit erreichte die Geburtenrate zum dritten Mal in Folge nicht die 1 Million-Marke.

Dating-Dienste in Japan boomen

Um überhaupt einen Partner zu finden, verlassen sich Japans Singles immer öfters auf Partnermittlungen. Das Geschäft boomt mit teils seltsam wirkenden Angeboten wie ein DNS-Matching-System. Natürlich boomen auch die Dating-Apps, denn Single-Partys gelten als unzuverlässige Methode einen Partner zu finden.

In Japan gibt es rund zehn Unternehmen, die eine Partnervermittlung auf diesem Weg anbieten. Jede dieser Firmen verzeichnete in den letzten Jahren ein starkes Wachstum.

Traditionelle Werte sollten langsam überdacht werden

In einem weiteren Bericht der Regierung heißt es außerdem, dass 48,5 Prozent der 13- bis 19-Jährigen nicht mehr an der traditionellen Familienform, in der der Mann der Ernährer sein soll und die Frau zu Hause bleiben muss, festhalten wollen. Die eher konservative Einstellung der Gesellschaft muss sich also auch langsam ändern.

Quelle: AT, JNT

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