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Ein Fechter ohne Florett

Fecht-Taxis sorgt in Tokyo für ungewöhnliches Fahrerlebnis

Das Taxi-Geschäft ist in Japan gerade in der Pandemie hart umkämpft und Unternehmen müssen sich immer wieder was Neues einfallen lassen, um Kunden anzulocken. Passend zu den Olympischen Spielen bietet ein Unternehmen deswegen nun ein Fecht-Taxi an.

Das Fecht-Taxi von Sanwa Kotsu hat seinen Service am 19. April aufgenommen und ist genau das, was es sagt. Passagiere werden von einem Fahrer gefahren, der eine komplette echte Fechtausrüstung trägt, Helm mit eingeschlossen.

Fahrer wird zum Fecht-Experte

Es handelt sich jedoch nicht um einen professionellen Sportler, sondern weiterhin um einen echten Taxifahrer, der Ahnung von seinem Job hat. Deswegen wird aus Sicherheitsgründen beim Fahren auch der Helm abgenommen. Trotzdem wird dafür gesorgt, dass es ein ungewöhnliches Fahrerlebnis gibt.

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Kunden können dem Fahrer Fragen zum Fechten stellen und mehr über den Sport lernen. Zusätzlich werden alle Fahrgäste zuvorkommend behandelt, wie es sich für einen Fechtkämpfer gehört. Auf Florett und Säbel muss hingegen aufgrund Japans strenger Waffengesetze verzichtet werden.

Die Fahrer führen stattdessen nur den Griff eines echten Floretts mit sich, von dem die echte Klinge abgetrennt wurde. Für Fotos, für die Fahrer gerne posieren, muss sich deswegen eine Klinge vorgestellt werden. Spektakuläre Kämpfe sollten Kunden ebenfalls nicht erwarten.

Taxifahrt für alle, die etwas anderes erleben wollen

Auf der Webseite erklärt Sanwa Koutsu, dass der Taxidienst für Fechtliebhaber, Personen, die normale Taxis langweilig finden und Influencer gedacht ist.

Die Grundkosten für eine Fahrt liegen bei 5.500 Yen, was bei den hohen Taxipreisen in Japan relativ normal ist. Das Taxi bietet ebenfalls als Service Regenschirme, Masken und Wasser zum Normalpreis an. Angeboten werden die Fahrten in Tokyo, Kanagawa und Saitama in mehr als 100 Sprachen, wobei teilweise der Google Übersetzer genutzt wird.

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