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HomeNachrichten aus JapanFerienort Karuizawa profitiert von der japanischen "Heimatstadt-Steuer"

Auch lokale Unternehmen sollen von dem Domino-Effekt profitieren

Ferienort Karuizawa profitiert von der japanischen „Heimatstadt-Steuer“

Der Ferienort Karuizawa hat 2021 deutlich von der japanischen „Heimatstadt-Steuer“ profitiert und rund 400 Millionen Yen (3,086 Millionen Euro) eingenommen. Deutlich mehr als von den Behörden erwartet.

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Mit dem sogenannten Furusato-nōzei-System (Steuerspende in die Heimatstadt) dürfen die Steuerzahler in Japan selbst bestimmen, wohin ein Teil ihres Geldes fließen soll. Das System wurde eingeführt, um insbesondere ländlichen Städten zu helfen. Die Städte locken die Steuerzahler oft mit Geschenken.

Karuizawa nimmt seit September „Heimatstadt-Steuer“-Zahlungen an

Karuizawa hatte im September 2021 damit begonnen, die „Heimatstadt-Steuer“ anzunehmen, um der von der Pandemie schwer getroffenen Tourismusbranche zu helfen. Seit Januar dieses Jahres gibt es 214 unterschiedliche Geschenke von 60 von der Stadtverwaltung zertifizierten Unternehmen, die bestimmte Bedingungen erfüllen, darunter Hotelgutscheine sowie Bier, Marmelade und Schinken.

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Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde der Stadt in etwas mehr als drei Monaten 400 Millionen Yen gespendet. Etwa 90 Prozent der Spender wollten als Geschenk einen Hotelgutschein.

Dominoeffekt für andere Unternehmen erwartet

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Ein Sprecher der Stadt sagte zu diesem Ergebnis: „Wenn sie die Beherbergungseinrichtungen hier nutzen, können wir einen positiven Dominoeffekt für andere Unternehmen wie Souvenirläden und Restaurants erwarten.“

Um die lokalen Unternehmen bei der Abwicklung von Gegengeschenken weiter zu unterstützen, erwägt die Stadtverwaltung die Erstellung von Zertifizierungsaufklebern, die sie an Schaufenstern anbringen können.

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