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Final Fantasy XIV: Shadowbringers – Das geschah beim Presse-Event in London

Wir haben Shadowbringers angespielt, Merch gebastelt und Yoshida interviewt

Am 16. Mai fand das Presse-Event zu Final Fantasy XIV: Shadowbringers in London statt. Die eingeladenen Pressevertreter durften die Erweiterung anspielen, ihren eigenen Merch basteln und Naoki Yoshida persönlich mit Fragen löchern. Was euch in Shadowbringers erwartet und was wir alles auf dem Presse-Event erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Mit Shadowbringers kommt am 2. Juli 2019 die dritte Erweiterung für Final Fantasy XIV auf den Markt. Das Game ist das zweite Final Fantasy-MMO und kann mittlerweile über 16 Millionen Spieler vorweisen.

Nachdem der originale Launch von Final Fantasy XIV im Jahr 2010 gefloppt war, übernahm Naoki Yoshida die Posten des Directors und Producers und leitete die Produktion des Relaunches Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Das MMO wurde von Grund auf umgebaut und nach seinem Release 2013 positiv aufgenommen. Seitdem erschienen unter Yoshidas Leitung zwei sehr erfolgreiche Erweiterungen – Heavensward und Stormblood. Nun folgt Shadowbringers und bringt zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen mit sich.

Die wichtigsten Features von Shadowbringers im Überblick

Das Presse-Event fand im Barbican Centre in London statt und begann am Morgen des 16. Mai mit einer Präsentation, in der Naoki Yoshida die zahlreichen Verbesserungen und neuen Features der Erweiterung vorstellte. Die wurden am 23. Mai mit dem „Letter from the Producer“ in einer zweieinhalbstündigen Live-Session auch den Fans präsentiert. Da wir euch an dieser Stelle nicht mit einem gigantischen Text-Block erschlagen wollen, haben wir die wichtigsten Infos in einer Slide-Show aufbereitet.

Final Fantasy XIV: Shadowbringers – Demo-Erkundung

Nach der Präsentation ging es dann richtig los! Wir haben uns in den schönen Wintergarten des Barbican Centres begeben, in dem das Play-Areal mit einer Demo der Erweiterung aufgebaut worden war.


Anmerkung: Weil diese Demo nur eine Vorschau auf die Erweiterung ist, kann sich bis zum Release noch einiges ändern – vor allem in Bezug auf Balancing und Job Actions.


Die Testversion selbst hatte es in sich: Alle Jobs – inklusive der beiden neuen Jobs Revolverklinge und Tänzer – konnten wir auf Level 80 nach Herzenslust testen. Auch die beiden neuen Rassen Viera und Hrothgar waren verfügbar, genauso wie die Gebiete Lakeland, Il Mheg, Crystarium und das Dungeon Don Mheg. Allein das Erkunden der freigeschalteten Bereiche mit verschiedenen Jobs und Rassen hat einfach Spaß gemacht. Bei der visuellen Gestaltung haben die Entwickler nämlich ganze Arbeit geleistet.

Lakeland verzaubert mit einer Landschaft, die von erdigen und violetten Tönen geprägt ist. Es ist gefüllt mit Bergen, Seen und violetten Bäumen, die stark an die berühmten Sakura-Bäume in Japan erinnern. Ein gigantischer Kristallturm dient als Blickfang und Orientierungspunkt. An seinem Fuß befindet sich die Stadt Crystarium, die wir auch schon in der Demo erkunden durften. Allerdings waren hier nur wenige Features wie Händler und Aktivitäten für die Demo freigeschaltet.

Il Mheg wirkt, als käme es direkt aus einem Märchenbuch. Hier dominieren leuchtende Farben, blühende Pflanzen und ein märchenhaftes Schloss. Außerdem liegt das Dungeon Don Mheg in diesem Gebiet, das wir in der Demo anspielen durften.

Insgesamt sind die neuen Gebiete wirklich großartig gestaltet, die anderen Features stehen ihnen jedoch in nichts nach. Die neuen Rassen sehen toll aus (auch wenn der Anblick eines riesigen Hrothgars auf seinem armen Chocobo uns schon schmunzeln ließ), die neuen Jobs bestechen mit ansehnlichen Kampfanimationen. Auch die bereits existierenden Jobs wurden diesbezüglich noch einmal überarbeitet.

Die neuen Jobs – Revolverklinge und Tänzer – Hands-on

Während der neue Tank-Job Revolverklinge Nahkampf-Schwertattacken und Schüsse mit geringer Reichweite nutzt und den vorhandenen Tanks in vielen Aspekten ähnelt, gehört der Tänzer zu den Ranged-DPS-Jobs. Er besitzt zwei Chakrams und neben seinen Attacken auch Support-Fähigkeiten. Als Besonderheit kann dieser Job verschiedene Tanzbewegungen absolvieren, die – korrekt ausgeführt – am Ende eine Menge Schaden austeilen und dem Spieler selbst einen Buff geben. In Gruppenkämpfen kann der Tänzer andere Team-Mitglieder zu seinen Tanzpartnern machen und sie buffen, beschützen oder auch Heilungen mit ihnen teilen. Demnach kann der Tänzer auch eine wichtige Support-Rolle einnehmen, was diejenigen trösten mag, die bei dem Job auf einen Heiler gehofft hatten.

Das Dungeon Don Mheg und das Trust-System

Nach einer ausgiebigen Erkundungstour, in der wir die neuen Jobs ausprobieren konnten, war es dann Zeit für Don Mheg. Das Dungeon befindet sich wie erwähnt im Gebiet Il Mheg, was auch unübersehbar ist. Auch hier umgeben den Spieler leuchtende Farben und eine blühende Flora. Nun kommt das neue Trust-System ins Spiel – eine Möglichkeit, die Dungeons des Hauptszenarios mit NPCs anzugehen anstelle von anderen Mitspielern.

Nach seiner Ankündigung waren viele Fans skeptisch, ob das neue Feature wirklich so eine gute Idee sei. Viele befürchten, dass es die Community schwächt und ein wichtiger Aspekt des MMOs verlorengeht, wenn Spieler konstant lieber solo unterwegs sind statt sich untereinander zu verbünden. Diese Einwände hat Yoshida in seiner anfänglichen Präsentation nicht ignoriert. Er betonte, dass das Trust-System die klassischen Parties nicht ersetzen, sondern nur ergänzen soll. Es soll Spielern ermöglichen, ihre bevorzugte Rolle auch dann zu spielen, wenn sie mal keine passende Party finden, oder auch neue Rollen in Ruhe auszuprobieren, ohne sich um das Wohl ihres Teams sorgen zu müssen. Außerdem werden nicht alle Dungeons mit dem Trust-System spielbar sein.

FFXIV Shadowbringers Dungeon Don Mheg
Bild: Square Enix

Bleibt also nur noch die Frage: Funktioniert das Ganze denn? Das können wir nach unserer Hands-on-Erfahrung klar mit ja beantworten. Don Mheg ließ sich ohne menschliche Mitstreiter mit den NPCs gut bewältigen und hat uns dabei auch (fast) genauso viel Spaß gemacht – obwohl Letzteres natürlich von den Vorlieben der Spieler abhängt. Die NPCs laufen einem zwar hinterher, handeln im Kampf aber selbstständig und zuverlässig.

Insgesamt ist das System in unseren Augen als unterstützendes Feature sehr gut geeignet. Als Spieler kann man so das Hauptszenario in seinem eigenen Tempo verfolgen, ohne zwingend auf andere warten zu müssen. Des Weiteren werden sich unerfahrene Spieler sicher freuen, wenn sie mit ihren NPC-Mitstreitern schon etwas Erfahrung sammeln können, bevor sie sich anderen Spielern anschließen. Trotzdem steht das gemeinsame Spielerlebnis immer noch im Vordergrund – so wie es sich bei einem MMO gehört.

Kreative Erholungspause und Interview mit Naoki Yoshida

So viel Spaß wir auch beim Spielen hatten – irgendwann braucht jeder mal eine Pause. Auch hier hat Square Enix gut für uns gesorgt. Neben der leckeren Verpflegung gab es nämlich auch noch Mini-Aktivitäten für diejenigen, die nicht die ganze Zeit am PC verbringen wollten. Der grüne Teil des Wintergartens wurde mit Tischen und Bastel-Material ausgestattet. Besser als gekaufter Final Fantasy-Merch ist doch nur selbst gebastelter!

Während wir also fröhlich ein Einmachglas mit integrierter Beleuchtung anpinselten, gesellten sich andere dazu und gestalteten Fenster-Dekoscheiben. Irgendwann kam auch noch Naoki Yoshida vorbei, um frische Luft zu schnappen. Das Ergebnis unserer kreativen Erholungspause könnt ihr euch unten ansehen, inklusive Unterschrift von Yoshida. Außerdem haben wir noch weitere Eindrücke für euch gesammelt.

Ehe wir uns versahen, war es dann auch schon Zeit für unser Interview mit „Yoshi-P“. Obwohl schon zahlreiche Journalisten vor uns den Producer mit Fragen gelöchert hatten, schenkte uns Yoshida seine volle Aufmerksamkeit und beantwortete unsere Fragen mit der Leidenschaft, die sicher auch ein Grund für den Erfolg von Final Fantasy XIV ist. Er erzählte uns, was er an Shadowbringers am liebsten mag und was ihn bei der Erschaffung neuer Areale im Game inspiriert. Außerdem erklärt er, warum wir in der Erweiterung die Dunkelheit zurückbringen und welcher Gedanke hinter der neuen Stadt Eulmore steckt.

Das Interview mit Naoki Yoshida findet ihr hier.

Unser Fazit

Nach unserem Interview war das Event für uns leider vorbei. Wir mussten los zum Flughafen, um noch unseren Flug zu erwischen – auch wenn wir gern noch eine Weile geblieben wären. An dieser Stelle möchten wir uns bei Square Enix für die Einladung und die gelungene Event-Gestaltung bedanken.

Wir können es kaum erwarten, dass Shadowbringers auf den Markt kommt! Mit all den Verbesserungen und neuen Features hat das Entwicklungsteam bei der dritten Erweiterung ganze Arbeit geleistet. Wieder einmal wird deutlich, wie viel Mühe sich das Team gibt, auf die Wünsche der Spieler einzugehen und Final Fantasy XIV weiter zu verbessern.

Von großen Aspekten wie einer interessanten Story und einer neuen, wunderschönen Welt, über zahlreiche Job-Überarbeitungen bis hin zu Details wie dem Hinzufügen von Prozentzahlen in der Gegnerleiste – Shadowbringers überzeugt mit einem Umfang von neuen und verbesserten Features, die das Game auf die nächste Stufe anheben.

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