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Verwaltungsapparat muss modernisiert werden

Finanzielle Hilfe bleibt im japanischen Verwaltungsakt stecken

Zwar erklärte Japans Premierminister Shinzo Abe, dass das Hilfspaket, dass die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abschwächen soll, das größte der Welt ist, allerdings bleibt die finanzielle Hilfe oft im Verwaltungsakt der japanischen Behörden stecken.

Insbesondere bei den 100.000 Yen, die an jeden Haushalt in Japan gezahlt werden soll, gibt es große Probleme. Über 40 Prozent wurden bisher nicht ausgezahlt, so das Ministerium für Inneres und Kommunikation unter Berufung auf offizielle Zahlen bis Ende letzter Woche.

Südkorea macht es mit der finanziellen Hilfe vor

Südkorea, das ebenfalls Bargeld an die Bürger auszahlt, hat die Auszahlung der Gelder fast komplett abgeschlossen. Das Land hat die 90-Prozent-Marke bei der Verteilung vor mehr als einem Monat erreicht, da es seine Hightech-Infrastruktur, die weniger an Altsysteme gebunden ist, besser genutzt hat.

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Viele Kommunalverwaltungen mussten die Online-Antragstellung für die Bargeldausgabe stoppen, da es bei unvollständigen Anträgen oder Haushalten, die mehrere Anträge stellten, so lange dauerte, bis die Details bestätigt wurden.

Japan muss seinen Verwaltungsapparat modernisieren

Bei der finanziellen Hilfe für Unternehmen wurden bisher nur 5,8 Prozent ausgezahlt.

Das Ergebnis ist, dass viele Unternehmen, Freiberufler und Kleinunternehmer in immer größere Probleme geraten, da die Pandemie Japans Wirtschaft schwer getroffen hat.

Zudem offenbaren sich große Probleme im japanischen Regierungsapparates, die dringend behoben werden müssen. Die Regierung kündigte am Dienstag Pläne an, die digitale Infrastruktur des Landes zu modernisieren, ob der Verwaltungsapparat allerdings auch darunter fällt, ließ die Regierung offen.

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