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Bahnhofskatzen feiern Setsubun

Flauschige Bahnhofsmitarbeiter kämpfen als Demon Slayer Charaktere gegen Corona

Der Anime „Demon Slayer“ ist in Japan zur Zeit der größten Hits seit Jahren. Die Beliebtheit nutzt nun eine Bahnstation in Fukushima, die ihrer Katzen-Mitarbeiter als Charaktere Dämonen bekämpfen lässt.

Am 2. Februar feierte die Ashinomaki Onsen Station der Aizu Railway in Fukushima auf ganz besondere Art das Setsubun Festival. Im Mittelpunkt der Festlichkeiten standen nämlich die tierischen Mitarbeiter des Bahnhofs, drei Katzen.

Demon Slayer als Mittel gegen Dämonen

Love ist schon in der zweiten Generation ehrenamtlicher Bahnhofsvorsteher. Peach ist Facility Mangaer und Sakura ist eingetragene Stadionwärterin. Zusammen feierten sie mit ihren menschlichen Kollegen Setsubun, bei dem aufgrund der Katzen Erdnüsse statt geröstete Sojabohnen geworfen wurden. Bei dem Ritual sollen böse Dämonen vertrieben werden und so einen guten Frühling einleiten.

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Doch nicht nur die Erdnüsse sollen helfen, dass es ein guter Frühling wird. Passend zur Vertreibung von Dämonen hatten die Katzen Mützen mit Charaktere aus dem Anime „Demon Slayer“ auf. In der Serie kämpfen die Hauptcharaktere ebenfalls gegen Dämonen, weswegen sie hervorragend zu dem Feiertag passt. Der Manga sowie der Anime von „Demon Slayer“ sind in Japan aktuell ein riesiger Erfolg. Der dazugehörige Kinofilm, der letztes Jahr erschien, brach dazu sämtliche Rekorde.

Bahnhof wünscht sich ein schnelles Ende der Pandemie

Eine menschliche Mitarbeiterin erklärte dazu, dass die drei Katzen dieses Jahr ihr Bestes getan haben, um die Dämonen zu töten. Sie hoffen nun, dass das Coronavirus schnell wieder verschwindet. Viele Menschen wünschen sich das zurzeit, da in Japan die Zahl der Infizierten zuletzt enorm gestiegen ist und noch kein Ende der Pandemie in Sicht ist.

Die Ashinomaki Onsen Station selbst feiert seit fast zehn Jahren das Setsubun zusammen mit den tierischen Mitarbeitern und Katzenfreunden. Für viele ist das Event immer ein besonderes Highlight und Besucher machen zahlreiche Fotos von den Katzen mit den Erdnüssen.

Tatsächlich sind Tiere wie Hunde oder Katzen als Bahnhofmitarbeiter in Japan nichts Ungewöhnliches. Besonderes abgelegene Bahnstationen nutzen sie, um Touristen anzulocken und gleichzeitig um nebensächliche freie Jobs zu besetzen. Eine der berühmtesten vierbeinigen Bahnhofsvorsteher war die Katze Tama von der Kishi Station, die 2015 im Alter von 16 Jahren starb und international bekannt war.

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