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Flüssige Babynahrung in Japan ab Frühjahr 2019 erhältlich

Das Japanische Gesundheitsministerium hob nun das Verbot zur Herstellung flüssiger Babynahrung auf. Somit werden die Produkte des Lebensmittelunternehmens Ezaki Glico Co. aus Osaka planmäßig ab Frühjahr 2019 im freien Verkauf erhältlich sein.

Auf einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium präsentierte das Unternehmen mehrere 125-ml-Packungen der Säuglingsnahrung. Allerdings stehen bisher sowohl der Preis als auch die Haltbarkeit noch nicht fest. Geplant ist eine Haltbarkeitsdauer von 6 bis 12 Monaten für das Produkt. Das ist weniger die 18 Monate Haltbarkeit von Milchpulver.

Ezaki Glico plant die Beantragung der Produktionsaufnahme, nachdem das Gesundheitsministerium die Inhaltsstoffe geprüft und genehmigt hat. Zudem vonnöten ist auch die Zustimmung der japanischen Verbraucherbehörde bezüglich der Kennzeichnung als Lebensmittel für den besonderen Gebrauch.

Ezaki_Glico Logo
Bild: Wikimedia Commons

Flüssige Babynahrung erleichtert den Alltag

Der Vorteil dieser Flüssignahrung: Sie kann bei Raumtemperatur gelagert werden und ist zudem sofort trinkfertig. Das erspart zum einen das Abmessen der richtigen Pulvermenge und zum anderen muss heißes Wasser zum Mischen weder mitgenommen noch irgendwo besorgt werden, wenn man mit einem Baby unterwegs ist. Zudem spart man sich das oft lang andauernde Abkühlen auf die richtige Trinktemperatur. Ein weiterer Vorteil im Gebrauch: Einige Sorten können direkt aus der Packung getrunken werden und brauchen keinen Becher oder Babyflasche.

Trotz höherer Preise als das Milchpulver ist flüssige Babynahrung im Ausland recht verbreitet. Da auch japanische Eltern zunehmend unter einer Mehrbelastung durch die Arbeit leiden, wuchs die Forderung nach einer Einführung der bequemen Nahrung. Zudem ist sie einfacher anzuwenden auf Reisen oder Besorgungen mit Kindern außer Haus.

Bis zum 31. Dezember soll es Richtlinien für die Verwendung der Babynahrung geben, so ein Beamter der Japan Dietetic Association (JDA). Die Bunkyo-Bezirksregierung in Tokyo plant daneben auch eine Lagerung von rund 2.000 Pakete der Babynahrung für den Katastrophenfall. Das Produkt von Ezaki Glico wird die erst flüssige Babynahrung auf dem japanischen Markt sein.

Quelle: Asahi Shimbun

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