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Forscher der Yamagata-Universität finden 143 Nazca-Linien in Peru

Linien zeigen menschliche und tierische Wesen in den verschiedensten Größen

Die Nazca-Linien in Peru gehören wohl zu den bekanntesten Mysterien in der Geschichte der Menschheit. Die riesigen Linien im Sand der Wüste sind nur aus der Luft zu sehen und zeigen die verschiedensten Wesen. Der Universität Yamagata gelang es nun, 143 dieser Linien zu entdecken und zu identifizieren.

Den großen Fund gab die Forschungsgruppe unter Professor Masato Sakai am Freitag offiziell bekannt. Drei Jahre lang hatten sie bis zu diesem Sommer in Peru nach den Linien gesucht und sie erforscht. Die 143 Funde sind nun das Ergebnis ihrer jahrelangen Arbeit.

Gruppe will weiter forschen

Unter den gefundenen Motiven befinden sich neben menschlichen Bildern ebenfalls Vögel oder andere Tiere wie Katzen. Die Größe der Linien schwankt dabei stark. Während einige nur auf fünf Meter kamen, waren andere Bilder bis zu 100 Meter groß. Allgemein gehen die Forscher davon aus, dass die Linien zwischen 100 Jahre vor Christus und 300 Jahre nach Christus entstanden.

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Die Arbeit der japanischen Forscher ist jedoch noch in einer anderen Hinsicht bemerkenswert. Sie nutzten nämlich eine künstliche Intelligenz von dem IT-Unternehmen IBM, um ihre gesammelten Daten zu analysieren und bei der Suche zu helfen.

Tatsächlich gelang es ihnen so, das Bild einer menschenähnlichen Figur mit Kopfschmuck zu finden. Es ist laut ihren Angaben somit der erste Fall, dass eine KI bei der Entdeckung von einer sogenannten Geoglyphe half. Sakai erklärte, dass sie lernten, die KI als effizientes Werkzeug bei dieser Arbeit zu nutzen.

Für die Forscher ist die Arbeit jedoch noch lange nicht vorbei. Sakai will mit dem Team nun eine umfangreiche Verbreitungskarte der Nazca-Linien erstellen. Die soll wiederum dabei helfen, die Linien, die teilweise Weltkulturerben sind, besser zu verstehen und zu bewahren. Außerhalb des bisherigen Schutzgebietes kommt es nämlich öfter vor, dass Bilder beschädigt werden. Ebenfalls kommt es manchmal zu Starkregen in der Region, der ebenfalls Schäden anrichtet.

NHK

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