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Forscher prüfen am Tokyo Skytree Einsteins Relativitätstheorie

Tokyo bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und interessante Orte. Eines der bekanntesten Wahrzeichen ist der Tokyo Skytree im Herzen der Stadt. Der ist allerdings aktuell nicht nur für Touristen interessant. Ein Team von der University of Tokyo überprüfte an der Sehenswürdigkeit Albert Einsteins Relativitätstheorie.

Professor Hidetoshi Katori leitet das Team an Forschern, die zwischen Dienstag und Mittwoch am Experiment arbeiteten. Sie befestigten jeweils eine Uhr am Boden und an der 450 Meter hohen Aussichtsplattform des Turms. Da sie zur Überprüfung der Relativitätstheorie genaue Angaben benötigen, nutzt das Team Atomuhren mit Quantenoptik, die nach bisherigem Stand als die genausten Uhren gelten. Die Uhren funktionieren so genau, dass sie erst in 16 Milliarden Jahren um eine Sekunde falsch gehen.

Einsteins Theorie besagt nämlich grob zusammengefasst, dass Zeit in höheren Bereichen schneller vergeht. Er erklärt die Idee damit, dass bei einer schwächeren Schwerkraft die Zeit schneller fließt. Wenn alles nach der Theorie von Einstein abläuft, dann müsste die Uhr in 450 Metern Höhe nach 13 Monaten um genau eine Hundertmillionstel Sekunde schneller sein.

An sich gilt die Theorie von Einstein größtenteils als bestätigt. Schon die NASA bewies mithilfe von Raketen, dass die Zeit im Weltraum schneller läuft. Die japanischen Forscher sind allerdings die Ersten, die das Ganze mit einer Atomuhr mit Quantenoptik beweisen wollen. Ganze 13 Monate will die Gruppe nicht warten. Nur bis Jahresende lassen sie die Uhren laufen.

Mit dem Ergebnis möchte Professor Hidetoshi Katori nicht nur die Theorie erneut belegen, sondern ebenfalls das Interesse an der Physik bei den Menschen wecken. Die Uhren könnten den Bürgern zeigen, dass selbst in einer derartigen Höhe die Zeit schneller ist, selbst wenn sie es nicht wahrnehmen.
Quelle: NHK

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