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Frau joggt nackt durch die Shibuya-Station und sorgt für viel Verwirrung

Der Bezirk Shibuya in Tokyo ist für seine ungewöhnlichen, teils exzentrischen Leute bekannt. Es ist demnach nichts Besonderes, wenn Leute an der Shibuya-Station die eine oder andere merkwürdige Person sehen. Am 21. März sorgte ein Anblick nun jedoch bei den Anwohnern für ziemliche Verwirrung. Eine Frau joggte wohl komplett nackt durch die Gegend.

An dem Tag berichteten ab 11:30 Uhr gleich mehrere Nutzer auf Twitter von der Frau. Menschen gaben an, dass sie durch die Shibuya-Station rennt, was viele sichtlich verstörte. Einige gaben an, dass sie Angst hätten, andere fanden den Anblick hingegen eher amüsant.

Natürlich sorgte der ungewöhnliche Anblick dafür, dass Zeugen die Polizei riefen. Die traf schnell ein und fand tatsächlich eine komplett unbekleidete Frau vor. Die Beamten nahmen sie daraufhin mit und brachten sie auf das Revier. Zu einer offiziellen Festnahme kam es jedoch nicht.

Grund dafür war, dass es an sich keinen Grund gab. Die Frau stellte keine Gefahr für ihre Mitmenschen dar, war unbewaffnet und zeigte sich kooperativ. Da also keine Gefahr bestand oder ein Verbrechen vorlag, war eine Festnahme nicht nötig. Auf der Polizeiwache erzählte die Frau anschließend, dass sie wirklich nichts Böses im Sinn hatte.

Keine Strafe für die Exbitionistin

Laut der Polizei wollte sie nur nackt laufen gehen. Sie stand unter keinerlei Drogen und schien sich ihrer ungewöhnliche Idee vollkommen bewusst zu sein. Wieso sie aber ausgerechnet ohne Kleidung joggen wollte, gab sie nicht an. Einige vermuten jedoch, dass sie etwas Freiheit genießen wollte. Bei dem 21. März handelt es sich in Japan nämlich um einen Feiertag, bei dem viele bis Mittag durchschlafen. Manche glauben deswegen, dass sie dachte, das ihr kleiner Dauerlauf den wenigen Leuten am Shibuyaä-Bahnhof nicht auffällt.

Eine Strafe für ihr Verhalten erhielt sie nicht. In der Zwischenzeit bittet die Polizei die Zeugen, den Vorfall zu vergessen. Ganz glücklich ist das Internet mit der Entscheidung jedoch nicht. Viele finden, dass sie eine Festnahme verdiente, bei Männern wäre es schließlich mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer gekommen. Erregung öffentlichen Ergebnisses macht schließlich bei Geschlechtern keinen Unterschied.

Quelle: Huffington Post Japan

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