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Frauen fordern die Pille danach in Japan leichter zugänglich zu machen

Notfallverhütung, auch die Pille danach genannt, kann in Japan nicht einfach so ausgegeben werden und eine Dosis ist mit 10.000 Yen (ca. 80 Euro) ziemlich teuer. Frauen in Japan fordern nun, das endlich zu ändern.

In Japan wurde die “Pille danach” unter dem Namen NorLevo im Jahr 2011 auf den Markt gebracht und laut Gynäkologe Kunio Kitamura liegt die Schwangerschaftsrate nach der Einnahme der Pille bei 0,7 Prozent.

Nebenwirkungen und dauerhafte Auswirkungen auf den Körper sind eher selten, selbst wenn das Medikament nicht gewirkt hat und es zu einer Schwangerschaft kommt, wird der Fötus nicht beeinträchtigt. Allerdings hat man nach dem Geschlechtsverkehr nicht viel Zeit die “Pille danach” einzunehmen. Zwar kann man sie in vielen Läden in Japan kaufen, allerdings nicht ohne ein Rezept.

Gerade wenn einer Frau eine Vergewaltigung widerfahren ist, ist der Gang in eine gynäkologische Klinik für manche Frauen sehr unangenehm. Zudem könnte die nächste Klinik geschlossen oder weit entfernt sein. Zusätzlich ist der Preis für eine Pille mit 10.000 Yen (ca. 80 Euro) ziemlich hoch.

Vor zwei Jahren plante das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt, die “Pille danach” in ein rezeptfreies Medikament umzuwandeln, verwarf diesen Vorstoß allerdings aufgrund des Widerstands von Gruppe wie der japanischen Gesellschaft für Geburtenbeihilfe und Gynäkologie.

Mit einer Petition bei Change.org, die im Januar startete, fordern nun Studenten, dass die Notfallverhütung auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt haben rund 16.500 Menschen die Petition unterzeichnet, die dem Gesundheitsminister und den Vorsitzenden der Japanischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie sowie der Japan Pharmaceutical Association vorgelegt wird.

Quelle Mainichi

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