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Frauen sind besser als Männer in fairen Prüfungen an der medizinischen Fakultät der Universität Juntendo

Frauen zum ersten Mal mit besserer Quote als Männer

Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass einige japanische Universitäten Männer bei der Zulassungsprüfung für die medizinischen Fakultäten bevorzugten und Frauen dadurch benachteiligt wurden.

In diesem Jahr konnte dieser Betrug allerdings nicht mehr durchgeführt werden, da das Thema in den Fokus der japanischen Öffentlichkeit gerückt ist. Die Juntendo Universität gab nun bekannt, dass von 1.697 Frauen, die in diesem Jahr die Prüfung abgelegt haben, 139 Frauen (8,28 Prozent) bestanden haben. Bei den Männern haben von 2.202 Bewerbern nur 170 (7,72 Prozent) bestanden.

Frauen das erste Mal besser als Männer an der Privatuniversität

Es ist das erste Mal seit sieben Jahren, dass Frauen an der Privatuniversität in Tokyo eine höhere Erfolgsquote haben als Männer, was wegen des Betrugsskandals aber auch niemanden wundert.

„Dies ist eine Folge der Abschaffung der ungerechten Behandlung weiblicher Bewerber und wiederholter Bewerber“, sagte die Universität in einer Erklärung.

Gute Quote bei Männern nur durch Manipulation

Vergangenes Jahr stellte sich heraus, dass eine Reihe von medizinischen Fakultäten die Prüfungskriterien so manipuliert hatten, dass männliche Bewerber einen Vorteil gegenüber weiblichen Bewerbern hatten.

Der Dekan der Fakultät versuchte die Situation mit kuriosen Ausreden zu erklären. Er sagte der Presse: „Frauen reifen mental schneller als Männer. Und ihre Kommunikationsfähigkeit ist auch höher. In gewisser Hinsicht war dies eine Maßnahme, um männlichen Bewerbern zu helfen.“

Damit die Prüfungen nun fair ablaufen, hatte die Universität für das Geschäftsjahr 2019 die Prüfungen geändert und eine Dozentin zu den Teams hinzugefügt, die die Interviews mit den Bewerbern führen.

Bis 2018 lag die Quote bei den Männer bei 5,5 Prozent

Von 2013 bis 2018 haben durchschnittlich 9,16 Prozent der männlichen Bewerber die Prüfung der Medizinischen Fakultät bestanden, was die Quote von 5,50 Prozent bei den weiblichen Bewerbern bei weitem übertrifft. Die Erfolgsquote der Männer war 1,67-mal höher als die der Frauen, die größte Lücke unter 81 vom Bildungsministerium untersuchten medizinischen Hochschulen in Japan.

Die Asahi Shimbun befragte 81 medizinische Fakultäten in Japan nach ihren Aufnahmeprüfungen im Geschäftsjahr 2019.

Demnach liegt die Erfolgsquote bei männlichen Bewerbern bei 11,89 Prozent, bei den Frauen 10,99 Prozent. Die Erfolgsquote von Männern ist also 1,8-fach so hoch wie bei Frauen.

Im Vergleich mit 2018 sank die Erfolgsquote der Männer allerdings deutlich. Vergangenes Jahr betrug sie 1,22.

Probleme beim Aufarbeiten des Skandals

Die Universitäten tun sich allerdings schwer dabei, den Skandal um die manipulierten Prüfungen aufzuarbeiten.

Die Tokyo Medical University, die Showa University und die Juntendo University boten zwar Entschädigung an, allerdings handelte es sich dabei nur um die Gebühren der Prüfung.

Quelle: AS, MA

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