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Frauenmarsch in Tokyo fordert Ende der Diskriminierung und Gewalt

Überall auf der Welt gab es zum Weltfrauentag Demonstrationen für die Rechte der Frauen, so auch in Tokyo, wo ein Ende der Diskriminierung und Gewalt gefordert wurde.

Rund 450 Menschen marschierten die etwa 3,2 Kilometer lange Route und riefen Slogans wie „Stoppt die Diskriminierung von Frauen“ oder „Auch Frauen dürfen in den Sumo-Ring.“

2018 war in Japan ein Jahr, in dem eine ganze Reihe von Fällen sexueller Belästigung und Diskriminierung von Frauen bekannt geworden sind. Darunter auch die Diskriminierung bei der Beurteilung von medizinischen Aufnahmeprüfungen und die sexuelle Belästigung einer Journalistin durch einen hochrangigen Politiker.

Eine der Organisatorinnen des Marsches betonte, dass Frauen sich gegen Diskriminierung und Belästigung zur Wehr setzen müssen.

„Vorfälle, in denen Frauen im Zug belästigt werden, passieren täglich. Wir möchten uns deutlich gegen die vielen Fälle von Diskriminierung von Frauen in Japan aussprechen“, so die einstimmige Meinung der Organisatorinnen.

Quelle: Mainichi

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