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Stadt will Zahl an getöteten Tieren auf null bringen

Freiwillige retten in Fukuoka Babykatzen vor der Tötung

In vielen Regionen Japans sind die Tierheime regelrecht am Überlaufen. Das führt dazu, dass Einrichtungen oft dazu gezwungen sind Tiere zu töten, wenn sie keiner mehr haben will. Auch in Fukuoka mussten Tiere sterben, wobei vor allem Babykatzen auf der Liste zu finden waren. Freiwillige haben sie nun zusammengetan, um die Katzen zu retten.

Das Tierschutz- und Managementzentrum Fukuoka Ost musste in der Vergangenheit grundsätzlich Katzen unter zwei Monaten töten. Der Grund dafür war der Arbeitskräftemangel. Es gab nicht ausreichend Personal, um die Babys alle paar Stunden zu füttern und zu betreuen.

Tierschutzgruppen als Freiwillige

Das sorgte für starke Proteste und 2013 nahm sich die Stadt vor, die Zahl der Tötungen auf null zu senken. Um das zu erreichen, wird auf Freiwillige gesetzt, die im Rahmen einer Initiative die Babykatzen für zwei Monate bei sich zu Hause aufnehmen. Danach werden die jungen Katzen vermittelt und in einem neuen, dauerhaften Zuhause untergebracht.

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Bei den meisten Freiwilligen handelt es sich um Mitglieder von Tierschutzgruppen, die rund um die Uhr die Tiere betreuen. Es gibt aber auch Personen, die sich nur um das reine Füttern kümmern, was auch eine zeitaufwendige Aufgabe ist. Die dreiköpfige Gruppe Neko no Shippo hilft seit 2017 mit und nimmt jedes Jahr zwischen 20 und 40 Katzen auf.

Nachfrage nach Katzen steigt wegen Corona

Auch bei der Adoption der Katzen gibt sich die Gruppe viel Mühe. Wie die 48-jährige Leiterin Sachi Ogami erklärte, wollen sie so viele Kätzchen wie möglich glücklich machen. Aus dem Grund werden neue Besitzer mit einem Fragebogen befragt und interviewt, um zu prüfen, ob sie für das Tier richtig sorgen können.

Bei den anderen Freiwilligen kümmert sich unter anderem die Fukuoka City Veterinary Medical Association, Tierpflegeeinrichtungen und Katzencafés um die Vermittlung. Das Konzept scheint dabei aufzugehen und die Stadt kommt dem Stopp der Tötungen näher.

Der Tierarzt Tetsuji Kawakami hofft dabei, dass vor allem die derzeitige Situation mit Covid-19 hilft. Die Menschen sind nun öfter Zuhause und fühlen sich alleine. Deswegen fragen immer mehr Menschen wegen einem Haustier an. Kawakami hat aus dem Grund Hoffnung, dass sie Menschen finden, die sich gut um die kleinen Katzen kümmern.

MS

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