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Fujitsu Ltd. entwickelt neues Flüssigkeitstauchkühlverfahren für Server

Das japanische Technikunternehmen Fujitsu Ltd. hat eine neue Methode der Flüssigkeitstauchkühlung für Computerserver entwickelt. So will das Unternehmen den Kühlprozess deutlich verbessern und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

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Da die Nachfrage für immer anspruchsvollere Serversysteme genauso wie der Bedarf an hochleistungsfähiger Datenverarbeitung immer weiter steigt, setzte sich Fujitsu Ltd. an das grundlegende Problem, die Kühlung. Denn die aktuellen Serversysteme werden enorm heiß und müssen umständlich durch Lüfter gekühlt werden. Genau da setzt das Technikunternehmen an.

Es versenkt die Technik in einer speziellen, nichtleitenden Flüssigkeit, die durch einen Tank zirkuliert und so den Server kühlt. Fujitsu Ltd. begann bereits 2015 mit der Erforschung einer neuen Serverkühlmethode, um den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Nun konnte das Unternehmen das Ergebnis präsentieren. Durch die neue Kühlmethode werden etwa 40 Prozent weniger Strom verbraucht und das System benötigt auch nur noch etwa die Hälfte des Platzes.

Außerdem bricht das neue System die Annahme, dass Maschinen leicht von Wasser beschädigt werden können. Um welche Flüssigkeit es sich aber genau handelt, hat das Technikunternehmen nicht bekannt gegeben. Auch der Preis der neuen Kühlmethode ist noch nicht bekannt.

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