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Fukui ändert nach Vorfall mit Mönch Kleiderordnung fürs Autofahren

Letztes Jahr sorgte eine ungewöhnliche Aktion von japanischen Mönchen und Priestern für internationales Aufsehen. Grund für zahlreiche unterhaltsame Videos auf sozialen Medien war ein Strafzettel von einem Kollegen. Die Polizei von Fukui hielt einen Mönchen an und verdonnerte ihn zu einem Strafgeld, da seine Robe angeblich eine Gefahr beim Fahren darstellte. Nun verabschiedete die Präfektur eine neue Verordnung zum Vorteil der Geistlichen.

Mönche dürfen seit Donnerstag offiziell in ihrer Robe Auto fahren, ohne Angst vor einem Strafzettel zu haben. Somit gilt die Kleidung nicht als hinderlich und damit nicht als Gefahr für den Verkehr. Ursprünglich heißt es in dem Gesetz, dass Kleidung, die beim Fahren hinderlich ist oder das Fahren einschränkt, nicht erlaubt ist.

In den zahlreichen Videos vom letzten Jahr zeigten Mönche jedoch genau das Gegenteil. Sie spielten problemlos Schlagzeug, machten Saltos oder fuhren Fahrrad. Eine Kommission für öffentliche Sicherheit fand ebenfalls, dass der Polizist falsch handelte und Mönche in ihrer Kleidung fahren dürfen. Zwar sind hinderliche Kleidung und Schuhe immer noch nicht erlaubt, einen direkten Verweis zu bestimmen Klamotten gibt es aber nicht mehr.

Die Präfekturpolizei gab dazu bekannt, dass niemand eine Strafe erhält, solange er keine Unfälle oder andere Probleme verursacht. Wie die Mönche die neue Regelung finden, ist nicht klar, vermutlich freuen sie sich jedoch über den Erfolg ihrer Aktion. Der betroffene Geistliche mit dem Strafzettel muss ihn übrigens nicht zahlen und die Polizei ließ die Anklage Anfang des Jahres fallen.

Quelle: NHK

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