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Fukuoka will Gangstern helfen, die Yakuza-Syndikate zu verlassen.

Die Präfekturregierung von Fukuoka hat angekündigt, dass sie Gangstern helfen will, die die Yakuza-Syndikate verlassen wollen.

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Um den ehemaligen Mitgliedern zu helfen, will die lokale Regierung mit der Präfekturpolizei zusammenarbeiten. Außerdem sollen auch die Transport- und Unterkunftsgebühren übernommen werden. Die Präfekturregierung will ab April allen Gangstern helfen, die die organisierten Verbrechergruppen verlassen wollen und sich nicht auf die Hilfe von Freunden oder Familie verlassen können aber Angst vor der Rache der Yakuza haben.

So will die Regierung von Fukuoka den Gangstern die Rückkehr in die Gesellschaft ermöglichen und gleichzeitig die Syndikate schwächen. Die südwestliche japanische Präfekturregierung hat 4,2 Millionen Yen (etwa 31.756 Euro) für die anfallenden Ausgaben im Haushaltsentwurf für das Haushaltsjahr 2018 vorgesehen. Unter anderem sollen damit auch die Mittel für Unterkunft und Reisen zu Vorstellungsgesprächen bei Unternehmen außerhalb von Fukuoka bezahlt werden. In Kitakyushu, der zweitgrößten Stadt der Präfektur Fukuoka, ist das große japanische Verbrechersyndikat Kudo-kai beheimatet.

Aus diesem Grund hat sich die lokale Polizei bemüht, die landesweite Ausreise von ehemaligen Gangstern in Abstimmung mit der Polizei zu erleichtern. Gleichzeitig sollen auch die Zeugen der Strafprozesse, an denen Kudo-kai beteiligt ist, besser beschützt werden. Unter anderem sollen mehr Sicherheitskameras in den Häusern der Zeugen aufgestellt werden und es soll eine Beurteilung erfolgen, ob das Syndikat einen Angriff auf einen Zeugen plant.

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