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Manager kümmert sich persönlich um Gäste und verbringt Zeit mit ihnen

Gasthaus in Tokushima gewinnt mit Lunchpaketen Shikoku Best Hospitality Award

Japan ist für seine Gastfreundschaft bekannt. Trotzdem sind gewisse Dinge nicht selbstverständlich, weswegen es jährlich die Verleihung des Shikoku Best Hospitality Award gibt. Der ging dieses Mal an ein kleines Gasthaus in der Küstenstadt Tosashimizu in Kochi, dass sich besonders gut um Pilger kümmert.

Minshuku Tamura heißt das Gasthaus, das die Auszeichnung erhielt. Der Preis wird von einer Vereinigung von Tourismusverbänden der vier Präfekturen der Inselregionen verliehen. Sie waren sich dabei einig, dass die Unterkunft den Award redlich verdient hat. Vor allem wird es sehr dafür gelobt, dass sie Reisenden für die Shikoku Pilgerreise ein Lunchpaket anbieten. Das Besondere daran ist, dass es selbstgemachte Reisbällchen enthält, die in handgenähten Beuteln aus alten Kimonos sind.

Freundlichkeit und Kreativität werden ausgezeichnet

Minshuku Tamuras Manager, der 59-jährige Masatoshi Matsuda, beschäftigt sich zusätzlich persönlich mit den Gästen. Manchmal bringt er sie mit dem Auto zu Sehenswürdigkeiten und er liebt es mit ihnen am Meer zu angeln. Matsuda sagt dazu, dass er zufrieden ist, wenn es seine Gäste auch sind. Er betont dabei, dass er es nicht tut, weil er denkt, dass es etwas Besonderes ist. Für die Zukunft wird er deswegen weiter die Dinge in einem entspannten Tempo machen. Matsuda selbst betreibt erst seit anderthalb Jahren das Gasthaus, nachdem er es von seinen Schwiegereltern übernommen hatte.

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Das Gasthaus setzte sich mit den kleinen Gesten gegen zahlreiche andere Kandidaten durch. Für 2019 waren 68 Orte mit im Rennen um den Preis. Der Award wird seit 2016 jährlich an Leute in Shikoku verliehen, die von Touristen besonders für ihre Gastfreundschaft, Einfallsreichtum und andere Stärken gelobt und empfohlen werden. Anschließend suchen die Verbände den Ort raus, bei dem sie denken, dass er es am meisten verdient hat. Die Auszeichnung soll dabei andere in Shikoku ebenfalls zur Gastfreundschaft inspirieren. Die Region ist vor allem für seinen Pilgerweg bekannt, der 88 Stationen mit Schreinen und Tempel besitzt.

Ms

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