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HomeNachrichten aus JapanGebühr für Bergsteiger am Mount Fuji wird zur Pflicht

Freiwillige Abgabe wird umgewandelt

Gebühr für Bergsteiger am Mount Fuji wird zur Pflicht

Seit einiger Zeit wurde überlegt, eine Eintrittsgebühr für Bergsteiger, die den Berg Fuji besteigen wollen, zu erheben. Dieser Plan wurde nun von einer Arbeitsgruppe des Fujisan World Cultural Heritage Council am 15. März in einer Online-Sitzung genehmigt.

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Die bisherige Regelung sieht eine freiwillige Wartungs- und Erhaltungsgebühr von 1.000 Yen (etwa 7,70 €) vor. Sie wird von allen Bergsteigern, die ab der fünften Station des Berges aufwärts wandern, erbeten, doch aufgrund der Freiwilligkeit zahlten nicht alle.

Freiwillige Abgabe am Mount Fuji wird zur Pflicht

Diese Art der Regelung führte dazu, dass die Ungerechtigkeit der Situation beklagt wurde. Um die Situation zu lösen, wurde eine Arbeitsgruppe bestehend aus Beamten der Präfekturen Yamanashi und Shizuoka gegründet. Diese schlug vor, die Gebühr für Bergsteiger zur Pflicht zu machen. Dem wurde nun zugestimmt.

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Der Plan sieht vor, dass Besucher eine Reservierung vornehmen müssen, um bestimmte Bereiche des Mount Fuji zu betreten, um die universellen Werte des Weltkulturerbes zu erhalten.

Besucher müssen eine Eintrittsgebühr entrichten, die Bearbeitungsgebühren und spezielle Steuern für bestimmte Zwecke abdeckt. Beamte der Präfekturverwaltungen werden die Herausforderungen bei der Implementierung des neuen Systems diskutieren.

Entwurf zur Vorabbewertung von Entwicklungsprojekten wurde verabschiedet

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Die Gruppe genehmigte auch den Entwurf einer Folgenabschätzung für das Welterbe, die eine Vorabbewertung von Entwicklungsprojekten in der Umgebung vornimmt.

Wenn der Entwurf bei einer Sitzung des Rates später in diesem Monat genehmigt wird, wird die Bewertung ab April in Betrieb sein.

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