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Genom-veränderte Nahrungsmittel in Japan kommen in die Läden

Nahrungsmittel, die gentechnisch verändert sind, müssen nach verschiedenen Kriterien Sicherheitsprüfungen durchlaufen. Dabei ist es jedoch maßgeblich, ob die Lebensmittel selbst verändert sind oder nur genom-veränderte Organismen enthalten. Letztere müssen keine Prüfungen durchlaufen.

Die Verwendung von Genom-Editierung zum Herstellen der Nahrungsmittel ist jedoch keine genetische Veränderung. Zumindest solange die Entwicklung bestimmte Bedingungen erfüllt. Dies entschied ein Unterausschuss des Gesundheitsministeriums. Dabei sind zwei Voraussetzungen besonders wichtig. Zum einen, dass die veränderten Genome nicht auf dem Genom des Organismus verbleiben. Zum anderen, dass sie nur so verändert werden dürfen, dass die neu kreierten Genome auch auf natürliche Weise vorkommen könnten. Der Experten-Ausschuss für Lebensmittel, die aus der Genom-Bearbeitungstechnologie stammen, bestätigte diese Feststellungen in ihrem Abschlussbericht am 18. März.

Bei Produkten, die durch Genom-Editierung entstanden, sind die Entwickler nicht gesetzlich verpflichtet, der Regierung Berichte vorzulegen. Sie müssen nichts über die Produkte, die durch die Technologie oder die Maßnahmen mit denen die Organismen entstanden, weiterleiten. Das Ministerium setzt die Präfektur-Regierungen frühestens in diesem Sommer von ihrer Entscheidung in Kenntnis. Danach sind genomisch aufbereitete Nahrungsmittel voraussichtlich im japanischen Handel erhältlich.

In den letzten Jahren ist die Genome-Editing-Technologie weit fortgeschritten. Sie kann nun genetische Codes effektiv ändern, einen bestimmten Teil des Genoms brechen oder einige ihrer Funktionen einschränken. Um ein Genom zu bearbeiten, sind Enzymgenome nötig. Diese können später dann entfernt werden. Dennoch ist dieses Thema weiterhin sehr kontrovers und löste auch in der Vergangenheit einige Diskussionen aus. Vor allem die Frage, ob Nahrungsmittel und Produkte, die durch die neue Technologie entstanden, als genetisch verändert zu betrachten sind, ist dabei ein besonderer Streitpunkt.

Quelle: Asahi Shimbun

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