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Gericht spricht behindertem Mann Schadensersatz zu, weil ihm unberechtigt DNA entnommen wurde

Das Amtsgericht in der Präfektur Hyogo sprach einem geistig behinderten Mann am Mittwoch Schadensersatz in Höhe von 110.000 Yen (ca. 874 Euro) zu, weil die Polizei ihm 2015 ohne Einwilligung DNA entnommen hatte.

Das Gericht argumentierte, dass der 41-Jahre alte Mann nur schwer mit anderen kommunizieren kann und er nicht verstehen konnte, was es bedeutet seine DNA der Polizei zu geben.

Der Vorsitzende Richter sagte, dass die Polizei einen Haftbefehl für die Entnahme der DNA-Probe einholen hätte müssen.

Die Polizei argumentierte, dass sie eine schriftliche Erlaubnis von dem Mann erhalten hatte, bevor der für einen Abstrich zu einer Polizeistation gebracht wurde. Das Gericht hielt allerdings dagegen, da der Mann keine Einwilligungsfähigkeit hat.

Der Mann verbrannte im Oktober 2015 Plastiktüten in der Nähe eines Parks in Nishinomiya, nachdem er eine Kerze und Räucherstäbchen angezündet hatte. Die herbeigerufene Polizei brachte den Mann kurz danach auf eine Polizeistation.

Quelle: Mainichi

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