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Gerichtsverfahren über die Delfinjagd in Japan hat begonnen

Am Freitag startete an einem Gericht in der Präfektur Wakayama die Gerichtsverhandlung, um die Rechtmäßigkeit der Delfinjagd in dem Dorf Taiji zu überprüfen.

Die Kläger wollen, dass das Amtsgericht die Erteilung der Genehmigung für die Jagd stoppt und eine Entscheidung trifft, ob die Jagd gegen geltendes Recht in Japan verstößt.

Der Gouverneur von Wakayama hat die Genehmigung für das Dorf Taiji ausgestellt. Die jährliche Delfinjagd löst regelmäßig Proteste von Tierschützern aus. Umweltaktivisten argumentieren, dass die Morde trotz der neuen Methode schmerzhaft für die Tiere sind.

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In den letzten Jahren wurde die Jagdmethode auf Ersticken umgestellt, nachdem die Delfine jahrelang zu Tode geprügelt worden.

Der Umweltbeauftragte von Wakayama lehnte eine Stellungsnahme ab, betonte allerdings, dass die Präfektur der Meinung ist, dass die Delfinjagd geltendes Gesetz einhält.

Der Fall könnte ein Präzedenzfall werden, wenn das Gericht die Rechtmäßigkeit der Jagd infrage stellt, so der Anwalt der Kläger. „Wenn diese Leute die Genehmigung nicht anfechten können, wer dann?“

Mitarbeiter des Dorfes und Fischer verteidigen die Jagd und argumentieren, dass es sich um eine Tradition handelt. Außerdem ist die Delfinjagd auch lukrativ, da einige Delfine an Aquarien und Meeresausstellungen verkauft werden.

Neben der Delfinjagd wird auch erwartet, dass Taiji sich der Walfangflotte anschließt, nachdem die japanische Regierung aus der internationalen Walfangkommission ausgetreten ist. Im Juli soll das Walfangen wieder aufgenommen werden.

Quelle: Kyodo, AS

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