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Geschäfte in Japan haben Probleme, Kunden davon abzuhalten im Laden zu essen

Probleme, den richtigen Steuersatz abzurechnen

Japans neue Verbrauchsteuer hat zwei verschiedene Steuerklassen für Lebensmittel und Getränke. Um Steuern zu sparen, hoffen viele Händler, dass die Kunden die gekauften Produkte außerhalb des Ladens konsumieren.

Werden die Produkte im Landen zu sich genommen, muss der Verkäufer 10 Prozent Steuern berechnen, nimmt der Kunde die Produkte außerhalb der Verkaufsräume zu sich, werden 8 Prozent Steuern fällig.

Unternehmen zunehmend frustriert

Convenience-Stores, Coffeeshops und Läden in den Food-Ecken der Kaufhäuser sind zunehmend frustriert wegen dieses Systems.

Sie beschweren sich, dass der Steuersatz für Lebensmittel und Getränke, die mit nach Hause genommen werden sollen, bei 8 Prozent liegt, während der Steuersatz für Lebensmittel und Getränke, die in den Restaurants der Geschäfte konsumiert werden, auf 10 Prozent angehoben wurde.

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Aus Unkenntnis der Steuerdifferenz kaufen einige Kunden Lebensmittel oder Getränke zum Steuersatz von 8 Prozent zum Mitnehmen, konsumieren sie jedoch in den Räumlichkeiten, was unter den Steuersatz von 10 Prozent fällt, ohne es den Mitarbeitern mitzuteilen.

Das Verhalten wird mittlerweile „Steuerhinterziehung mit Essen“ genannt.

Immer mehr Geschäfte in Japan haben Essecken

Etwa 40 Prozent der japanischen Convenience-Läden haben Bereiche, in dem der Kunde essen kann. Immer mehr Läden richten diese Bereiche ein, um Kunden, die schnell Lebensmittel essen möchten, einen Platz zu bieten.

Derzeit fragen die Mitarbeiter an der Kasse von Convenience-Stores die Kunden nicht, ob die Lebensmittel oder Getränke, die sie kaufen, zum Mitnehmen oder zum Verzehr in den Räumlichkeiten bestimmt sind.

„Niemand wird sagen, dass er im Essbereich essen möchte, es sei denn, er wird ausdrücklich darum gebeten“, so ein Kunde und wiederholte damit die Meinung vieler anderer. „Das neue Steuersystem ist schwer durchzusetzen.“

Die Japan Franchise Association erwartet, dass Geschäfte anfangen werden, ihre Kunden beim Bezahlvorgang zu fragen, wo sie die Lebensmittel konsumieren möchten. Zuvor soll eine Kampagne den Kunden informieren.

Nachdem das neue Steuersystem im Oktober in Japan eingeführt worden war, begann die Doutor Coffee Co., die landesweit rund 1.100 Verkaufsstellen betreibt, ihre Pappbecher mit „Eat In“ -Siegeln zu versehen, wenn die Kunden das Getränk in den Räumlichkeiten trinken möchte.

Die Regelung soll Ärger bei den Kunden verhindern. Das Unternehmen befürchtet, dass die Kunden sich gegenseitig vorwerfen, den Essbereich zu nutzen, ohne die zusätzlichen 2 Prozent Steuern gezahlt zu haben.

Auch Kaufhäuser haben ihre Probleme

In Fukuoka entfernte das Kaufhaus Daimaru einen Monat nach Einführung des neuen Steuersatzes einige Bänke für Kunden im Untergeschoss.

Dies geschah, um Kunden davon abzuhalten, nach dem Kauf von Lebensmitteln im Laden zu essen, und um Platz zu schaffen, um Tafeln für eine Veranstaltung aufzustellen.

Das Kaufhaus erhielt daraufhin viele Beschwerden von Kunden und stellte die Bänke daher zurück. Das macht es allerdings schwierig zu kontrollieren, wer dort etwas isst oder eben nicht.

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