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Regierung und Kommunalverwaltungen uneinig, welche Branchen geöffnet bleiben sollen

Geschäfte in Japan sind verwirrt vom Chaos bei den Maßnahmen gegen das Coronavirus

Immer mehr Geschäfte in Japan reagieren mit Verwirrung, da die Kommunalverwaltungen und die Regierung unterschiedlicher Meinung darüber sind, welche Branchen im Ausnahmezustand vorübergehend geschlossen werden sollen.

Am Freitag veröffentlichte die Stadtverwaltung von Tokyo eine Liste von Unternehmen verschiedener Branchen, die geschlossen werden sollen. Vorher hatte sich die Stadtverwaltung allerdings mit der Regierung darüber gestritten, welche Branchen betroffen sind.

Uneinigkeit über die Schließung von Geschäften

Tokyos ursprünglicher Plan sah eine breite Palette von Branchen vor, darunter Friseurgeschäfte und Izakayas. Nach den Gesprächen mit der japanischen Regierung wurde die Liste allerdings stark gekürzt, da die Regierung befürchtet, dass die Wirtschaft sonst ernsthaften Schaden nimmt.

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Geöffnet bleiben auch Kaufhäuser, die allerdings ihr Angebot auf Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs reduzieren müssen. Trotzdem haben viele Kaufhäuser beschlossen, viele Bereiche, die wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen wurden, nicht mehr zu öffnen.

Die Filialen von Isetan Mitsukoshi Holdings Ltd. bleiben im Großraum Tokyo komplett geschlossen, auch die Filialen von Matsuya Co. in Tokyo haben ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. „Das Verhalten der Regierung und der Stadtverwaltung von Tokyo ist schrecklich, sagte ein leitender Angestellter einer großen Kaufhauskette.

Friseure sind systemrelevant für die japanische Regierung

Große Ketten wie Torikizoku und Amatoro, die viele Filialen in städtischen Gebieten betreiben und sie teilweise geschlossen lassen, befürchten, dass es noch lange dauern wird, bis sie wieder öffnen können. Friseurläden wurden mittlerweile als systemrelevant eingestuft und dürfen auch weiterhin offen bleiben.

Die Kette QB House kündigte an, dass sie ihre bereits geschlossenen Filialen in Tokyo und den anderen sechs Präfekturen, in denen der Ausnahmezustand verhängt wurde, weiterhin geschlossen lassen. „Friseure stehen Nah am Kunden und Infektionen können sich schnell ausbreiten“, so ein Mitarbeiter von QB House.

TJT

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