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Home News Gesundheit & Wissenschaft 80 Prozent der Präfekturen in Japan sehen in Corona-Impfungen eine große Herausforderung

Präfekturen haben mit einigen Problemen zu kämpfen

80 Prozent der Präfekturen in Japan sehen in Corona-Impfungen eine große Herausforderung

Die japanische Regierung will mit den Corona-Impfungen bereits im Februar beginnen, allerdings haben 80 Prozent der Präfekturen in Japan Bedenken, dass sie zu wenig Ärzte und Krankenschwestern haben, die die Einwohner impfen können.

Laut einer aktuellen Umfrage von Kyodo News nannten 30 Städte, dass der Aufbau von Impfstellen, zum Beispiel in Turnhallen, die größte Herausforderung ist.

Präfekturen sehen in den Kosten für die Corona-Impfungen eine Herausforderung

Eine weitere Herausforderung sehen 18 Städte darin, die finanziellen Mittel für die Impfungen bereits zu stellen und 16 Städte gaben an, dass die Lagerung des Corona-Impfstoffs schwierig ist.

Mehr zum Thema:  Japan plant eine Studie um die Wirksamkeit des Impfstoffes gegen das Coronavirus festzustellen

Fünf Städte, Morioka, Toyama, Kofu, Kochi und Myazaki, gaben bei der Umfrage an, dass sie den Start der Impfungen verlegen müssen.

Insgesamt gaben 43 Städte an, dass sie Teams für die Überwachung der Impfungen ins Leben gerufen haben oder planen, eine Überwachung einzurichten.

Japan will Ende Februar zuerst medizinisches Personal impfen, danach sollen ab Ende März Menschen ab 65 Jahren den Corona-Impfstoff bekommen, gefolgt von Menschen mit Vorerkrankungen und Pflegepersonal, die sich um ältere Menschen kümmern.

Laut mehrerer Berichte aus der vergangenen Woche soll der Impfstoff ab Mai für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Impfungen werden für alle Einwohner Japans kostenlos sein.

Dafür hat die japanische Regierung vergangene Woche angekündigt, dass man sich weiteren Impfstoff von Pfizer/Biontech sichern möchte. Der Impfstoff der beiden Unternehmen ist der Einzige, dessen Zulassung zurzeit von den japanischen Gesundheitsbehörden geprüft wird.

Saitama, Kyoto und Osaka gaben an, dass sie erwarten, dass sich mehr als 90 Prozent der Einwohner impfen lassen werden. 11 Städte gehen von einer Rate zwischen 60 und 80 Prozent aus.

Die restlichen 33 Präfekturhauptstädte haben noch keine Daten zur Impfbereitschaft erhoben.

Regierung muss besser kommunizieren

Auf die Frage, was die Präfekturhauptstädte von der japanischen Regierung erwarten, gab Sapporo an: „Wir wissen überhaupt nicht, wann, welche Art und wie viel Impfstoff geliefert werden, also können wir auch keine Pläne für die Impfungen machen.“

Da es allerdings auch große Bedenken gegenüber dem Corona-Impfstoff gibt, forderte die Stadt Fukui die Regierung auf, genau über das Impfprogramm zu informieren. Zudem sollte die Sicherheit und Wirksamkeit vollständig bestätigt werden.

Kyoto äußerte Bedenken zu den Kosten der Impfkampagne und gab an, dass die Stadt selbst mit Subventionen der Regierung erhebliche Ausgaben für Personal, Impfzentren und Transport schultern muss.

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