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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftÄrzte- und Krankenschwesternverbände in Japan rufen medizinischen Notfall aus

Regierung zu besserer Unterstützung aufgerufen

Ärzte- und Krankenschwesternverbände in Japan rufen medizinischen Notfall aus

Neun Ärzte- und Krankenschwesternverbände in Japan haben am Montag den medizinischen Notstand ausgerufen und die japanische Regierung aufgefordert, das Gesundheitssystem, das kurz vor dem Zusammenbruch steht, zu unterstützen.

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„Die Ausbreitung der Coronavirus-Infektion zeigt keine Anzeichen eines Abklingens. Wenn die Ausbreitung des Coronavirus nicht gestoppt wird, werden die Menschen in Japan keine reguläre medizinische Versorgung mehr erhalten, ganz zu schweigen von der Behandlung von COVID-19“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Ärzte- und Krankenschwesternverbände fordern Unterstützung von der Regierung

Die neun Vereinigungen, zu denen auch die nationalen Verbände der Zahnärzte und Apotheker gehören, forderten die japanische Regierung auf, das medizinische Personal, das an vorderster Front kämpft, angemessen zu unterstützen und die Menschen aufzufordern, Maßnahmen zur Infektionsprävention gründlich durchzuführen.

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Obwohl die Infektionen mit dem Coronavirus in Japan nicht annähernd so schwerwiegend sind wie in den USA und Teilen Europas, sind die Infektionen in diesem Monat auf ein Rekordhoch gestiegen, was Befürchtungen aufkommen lässt, dass die medizinischen Einrichtungen überfordert sein könnten, da sie in der Ferienzeit typischerweise unterbesetzt sind.

Laut NHK wurden mittlerweile in Japan mehr als 201.000 Infektionen und 2.965 Todesfälle gemeldet.

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